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„Beim Neujahrsempfang des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e.V. erhielt die Pflegedienstleitung der Diakoniestation Steinheim-Nersingen-Senden Helga Buchsteiner (Bild Mitte) für ihre langjährigen Dienste das Silberne Kronenkreuz. Alle weiteren Mitarbeiterinnen wurden für 10 und 20 Jahre Dienst im Diakonischen Werk Neu-Ulm e.V. geehrt.

Von rechts nach links: Rosi Ziegler, Sigrun Rose (2. Vorsitzende), Veronika Bürkle, Petra Baum, Helga Buchsteiner, Gabriele Weinmann, Carmen Friedrich, Dekanin Gabriele Burmann, Tanja Geis-Gaffrey, Jasmin Öchsle.“

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Repräsentant und Handlanger Gottes -
Evangelischer Dekan Klaus-Peter Schmid verstorben

Theologische Leidenschaft, Hingabe, Humor und Sachverstand bescheinigen ihm seine Zeitgenossen. Fast 40 Jahre lang hat Klaus-Peter Schmid als Pfarrer und Dekan in der evangelischen Kirche gewirkt. Von 1974 bis 1984 war er Dekan des Dekanatsbezirks Augsburg und 1. Pfarrer der Gemeinde St. Anna. Am 17. Januar ist er Im Alter von 97 Jahren nach einem erfüllten Leben in Oberammergau verstorben.
Geboren wurde Klaus-Peter Schmid in Münchberg (Oberfranken). Nach dem Abitur in München wurde er zum Reichsarbeitsdienst und zum Militär eingezogen. Nach dreimaliger Kriegsverwundung kurierte er seine Verletzungen als „ambulanter Patient im Lazarett“ aus und konnte zeitgleich Theologie studieren. „Die Göttinger Studienzeit war für mich sehr reich gewesen, hatte ich doch das Vorrecht, zu einer Zeit, da in Deutschland alles zusammenbrach, als einer der ganz Wenigen Theologie studieren zu dürfen und das bei Lehrern, die den jungen Mann wohl für diese Wissenschaft begeistern konnten“, sagte Schmid rückblickend. Besonders beeindruckten ihn Vorlesungen über Martin Luthers Theologie, die ihm auch in seiner Dienstzeit immer wieder wichtig werden sollte.

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Entweder bereits erfüllt oder grundgesetzwidrig. Diakonie Bayern lehnt CSU-Vorschläge zur Asylpolitik ab


Nürnberg, 2.1.2018  In einer ersten Reaktion hat die Bayerische Diakonie mit deutlicher Ablehnung auf die Ankündigung der CSU reagiert, auf ihrer Klausur in Seon eine weitere Verschärfung des Asylrechts zu fordern. „Die Vorschläge, die heute durch die Medien bekannt wurden, stellen Asylsuchende erneut unter Generalverdacht“, kritisiert Dr. Tobias Mähner, 2. Vorstand des Diakonischen Werkes Bayern, die CSU-Ideen. „Mit derartigen Verdächtigungen und subtilen Vorhaltungen werden nur Misstrauen und Fremdenfeindlichkeit geschürt, statt Solidarität und Zusammenhalt in unserer ohnehin schon gespaltenen Gesellschaft zu fördern.“

Immer restriktivere Regelungen und Gesetze hätten schon in der Vergangenheit nicht dazu geführt, dass Betroffene vermehrt freiwillig wieder ausgereist seien, sondern lediglich dazu, dass die Bereitschaft abgenommen habe, sich anzustrengen und zu integrieren. „Die Gefahr extremistischer Radikalisierung wird so zu einem hausgemachten Problem.“

Insbesondere der Kürzung von Leistungen für Flüchtlinge erteilte der Diakonie-Vorstand eine  Absage: „Aus der täglichen Praxis unserer Beraterinnen und Berater wissen wir, dass fast alle Asylbewerber lieber heute als morgen arbeiten würden, um sich so ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, als im Leistungsbezug durch  äußerst restriktiv angewandte Arbeitsverbote festgehalten zu werden.“

Bei den Forderungen nach Leistungseinschränkungen unterschlage die CSU zudem die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2012, wonach es sich bei Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bereits um ein absolutes Existenzminimum handelt, um ein Leben unter Achtung der Menschenwürde überhaupt führen zu können. Dazu gehöre auch das sogenannte soziokulturelle Existenzminimum, um ein Minimum an Selbstbestimmung in der Lebensführung zu ermöglichen.

Die Forderungen der CSU, Handy-Daten unbegleiteter Minderjähriger auszuwerten, sind Mähner zufolge ebenfalls bereits jetzt erfüllt: „Bei Zweifeln an der Identität, zu der auch das Alter gehört, ist bereits nach jetziger Rechtslage die Auswertung digitaler Datenträger und Handys möglich.“

Mähner: „Derartige Vorschläge vergiften das Klima in unserer Gesellschaft und schaden unserem Land nachhaltig. Deutschland ist nicht wegen der sozialen Standards das Zielland von Schutzsuchenden, sondern aufgrund der Errungenschaften der Demokratie, der Freiheit – vor allem auch der Meinungsfreiheit – der hier lebenden Menschen, des Friedens und der Chancen, sich durch Einsatzbereitschaft und Leistung selbst ein gutes Leben erarbeiten zu können.“

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wagner

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Verabschiedung von Dekanin Gabriele Burmann aus dem aktiven Dienst

Das Evang. Luth. Dekanat Neu-Ulm verabschiedet sich nach 18 Jahren von seiner Dekanin Gabriele Burmann. dekanin_burmann
Zum Festgottesdienst in der Petruskirche in Neu-Ulm und zum anschließenden Empfang laden wir herzlich ein: Am Sonntag, den 04. Februar 2018 um 15.00 Uhr. Im Gottesdienst erfolgt die offizielle Entpflichtung von Dekanin Gabriele Burmann durch Regionalbischof Michael Grabow. Das anschließende Fest bietet jedem die Gelegenheit, sich persönlich von ihr und ihrem Mann zu verabschieden.

 

Rückblick „Diakonie-Herberge“ am Heiligen Abend 2017

herberge2017Zur 15. „Diakonie  Herberge“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V. am Heiligen Abend kamen rund 360 Menschen in den Barfüßer. So viele waren es noch nie, sagt Heike Bayer, Leitung  der Kirch- lichen Allgemeinen Sozialarbeit der Diakonie Neu-Ulm. In diesem Jahr waren darunter ca. 45 Kinder und Jugendliche. Eingeladen waren Menschen, die den Abend alleine hätten verbringen müssen, psychisch krank oder von Armut betroffen sind. Es war, wie inzwischen schon Tradition, eine äußerst friedliche und gemütliche Stimmung.

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Wie Therapeuten Flüchtlingen helfen

„TAFF – Ausbildung zum Sprach- und Kulturmittler“

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MAV Infobrief 2/2017

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Trauercafé in Nersingen

Wir laden Sie herzlich ein in unser Trauercafé für Trauernde, welches wir seit April 2012 monatlich anbieten. In der Zwischenzeit wird es von Trauernden verschiedenen Alters regelmäßig besucht. Es ist ein Ort der Begegnung in der schweren Zeit des Abschieds, egal wie lange der Verlust her ist Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich mit gleichermaßen betroffenen Menschen auszutauschen, denn Trauer ist notwendig, um den Verlust zu überwinden!

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