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Diakonie-Neu-Ulm-Newsletter

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Ausgabe 02/2013 vom 23.04.2013

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk
Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
Haben Sie Anregungen, wie wir unseren Internet-Service noch weiter verbessern können? Dann schreiben Sie uns. Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte sind uns eine wertvolle Hilfe!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
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INHALT

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Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V. feiert Jubiläum

Logo_Jubilaum_DWMitten im Leben -
steht seit nun mehr 50 Jahren unser Diakonisches Werk   im Evang.-Luth.Dekanatsbezirk Neu-Ulm e.V.. Wir arbeiten und verbringen so ein Teil unseres Lebens mit Jungen, Alten, Familien, Sucht- und psychisch Kranken, Pflegebedürftigen, Obdachlosen, Asylsuchenden und Flüchtlingen, Migranten und Drogenabhängigen. Kurz gesagt mit Menschen, die Teil unserer Gesellschaft - unseres Lebens - sind und in der Regel zu denen gehören, die man nicht sehen und wahrnehmen will. Aber diese Menschen haben alle eine Lebensgeschichte, sind mitten unter uns und gehören mit Würde und Menschlichkeit behandelt. Dafür setzen wir uns jeden Tag aufs Neue ein.

Danke an alle, die mit dabei sind! Mitten im Leben - Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Klienten und Klientinnen, Spender und Spenderinnen und alle Freunde und Förderer unseres Vereins!

Danke für 50 bunte, ernste, nachdenkliche, fröhliche und gesegnete Jahre
Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.!

Lesen Sie hier unsere Festschrift

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Benefiz-Rezitation

Kurt Kräß, Dekan in Memmingen rezitiert aus den Lebenserinnerungen von Erich Kästner
" Als ich ein kleiner Junge war"

Einladung downloaden

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Wir gratulieren!

Horst Große - der 1. Mann im Diakonischen Werk im Evang. -Luth. Dekanatsbezirk Neu-Ulm e.V. wurde am
20. April 2013 80zig Jahre! Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen dem Jubilar alles, alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen!

Eroffnung_LZE_1993_DWNU__2_

Horst Große trat als Wohlfahrtspfleger am 1. Juli 1963 seinen Dienst in Neu-Ulm auf und begründete damit die heutige Arbeit und heutigen Aufgaben im Diakonischen Werk. In der Anfangszeit betreute er im Rahmen der heute so genannten "Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit" Menschen, die Rat und Hilfe in unterschiedlichen Lebenslagen bedurften. Später kam eine Verwaltungskraft mit hinzu und Mitte der 70ziger Jahre ergänzte Irene Scholl als 2. Sozialarbeiterin das Team. In den 80zigern folgte dann die Suchtberatung, die Asyl- und Aussiedlerberatung, die Sozialstation in Nersingen - Steinheim und die Sozialpädagogische Familienhilfe. 1993 wurde dann das Wohnheim für Psychisch Kranke Menschen in Neu-Ulm eröffnet; pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum des Diakonischen Werkes.

Lieber Herr Große - Herzlichen Dank dafür!

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Modenschau mit Benefit

Am Wochenende vom 12. - 14. April 2013 veranstaltete die Oldtimerfabrik in Neu-Ulm ihr Frühlingsopening. Neben verschiedenen Aktionen rund um die ausgestellten Oldtimer und Geschäften fand auch die Modenschau von Susanne Brosig - Wuchenauer "Fashion, Cars and More - mit dem Auto auf dem Catwalk" statt. Als Models waren auch 9 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diakonie Neu-Ulm e.V. mit auf dem Laufsteg und erliefen sich - mit viel Spaß an der Sache fast schon "profimäßig" - und allen anderen Mitarbeitenden der Diakonie die Miete der Räumlichkeiten der Oldtimerfabrik für das große Betriebsfest mit Angehörigen am 21. Juni 2013.

....und hier die Fotos!

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Presseberichte

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Soziale Probleme und Gerechtigkeit gehören in den Mittelpunkt

Diakonie: Armuts- und Reichtumsbericht vernebelt den Blick

Berlin, 4. März 2013 Die Diakonie kritisiert den vierten Armuts- und Reichtumsbericht, der am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossen werden soll. "Ein Erfolgsbericht der Bundesregierung hilft uns nicht weiter. Die sozialen Probleme gehören auf den Tisch und wirkungsvolle Maßnahmen müssen folgen", sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand der Diakonie Deutschland am Montag in Berlin. Dass kritische Analysen aus den Überblicksdarstellungen gestrichen wurden und die Veröffentlichung des Berichts immer wieder verzögert wurde, bestärkt den Eindruck der Vernebelungsabsicht.

"Es muss um die nachhaltige Bekämpfung von Armut und die Verhinderung sozialer Schieflagen in der Bundesrepublik gehen", betont Maria Loheide. "Der Abbau von Arbeitslosigkeit kann nicht mit erfolgreicher Armutsbekämpfung gleichgesetzt werden, wenn immer mehr Menschen trotz Vollzeitjob von ihrem Lohn nicht leben können und auf ergänzende Hartz IV-Leistungen angewiesen sind." Die Diakonie Deutschland hält umfassende Maßnahmen gegen prekäre Beschäftigung und einen gesetzlichen Mindestlohn in existenzsichernder Höhe für längst überfällig.

Maßnahmen zur Überwindung von Kinder- und Jugendarmut greift der Bericht völlig unzureichend auf. Nur der notwendige Ausbau von Betreuungsplätzen wird betont.
"Dass das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder viel zu kompliziert ist, viel Geld in die Verwaltung fließt und kaum bei den Kindern ankommt, wird ignoriert", kritisiert Loheide. "Auch der Familienlastenausgleich funktioniert nicht. Bei Familien in der Grundsicherung wurden Leistungen begrenzt und das Elterngeld gestrichen. Gleichzeitig ist die Entlastung für Familien mit hohen Einkommen deutlich höher als der Hartz-IV-Regelsatz." Die Diakonie fordert eine einheitliche Leistung für alle Kinder und Jugendliche.

Noch immer bleibt die Bundesregierung eine Antwort auf die Frage schuldig, wie sie Altersarmut verhindern
will. "Die armen Erwerbstätigen von heute sind die armen Rentnerinnen und Rentner von morgen", betont Loheide. Die Diakonie Deutschland fordert die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung für alle geringfügig Beschäftigten und eine steuerfinanzierte Mindestrente.

Der Konjunkturaufschwung kommt bei den Langzeitarbeitslosen nicht an. Die Hälfte der Leistungsberechtigten in der Grundsicherung sind länger als zwei Jahre arbeitslos, eine Million schon seit 2005. "Jetzt werden die vermittelt, die schon nah am Arbeitsmarkt sind. Aber für die Langzeitarbeitslosen wird nichts getan. Es ist unverständlich, warum die Bundesregierung die Hilfen für die Arbeitsmarktintegration seit 2010 um die Hälfte gekürzt hat, statt jetzt die Gunst der Stunde zu nutzen und Menschen in Arbeit zu bringen, die jahrelang keine Chance hatten," sagt Loheide.
Nach Ansicht der Diakonie muss die Armuts- und Reichtumsberichterstattung künftig von einer unabhängigen Sachverständigenkommission mit Beteiligung der Nicht-Regierungsorganisationen vorgenommen werden. Anders sei eine ehrliche, sozialpolitische Bestandsaufnahme, die auch vor unbequemen Schlussfolgerungen nicht zurückschreckt, nicht möglich. "Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung darf kein Spielball parteipolitischer Entscheidungen sein", so Loheide.


Diakonisches Werk Bayern e.V.
Thomas Nagel
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
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Tel: 0911 / 9354-202
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Absolut an der Kante

Wenn die Politik nicht handelt, steuert die Pflege auf eine schwere Krise zu

München, 26. Februar 2013. Eine alarmierende Bestandsaufnahme der Situation in der Altenpflege veranlasst die Freie Wohlfahrtspflege Bayern, zusammen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, im Rahmen der gemeinsam gegründeten Initiative "Wert der sozialen Arbeit" mit einem Symposium im Bayerischen Landtag Gesellschaft und Politik nachdrücklich auf die prekäre Lage im Pflegebereich aufmerksam zu machen. "Unsere Forderungen liegen längst auf dem Tisch. Sie sind weder aus der Luft gegriffen noch Resultat einer verbandlichen Lobby-Strategie, sondern in Anbetracht der Tatsachen realistisch und aus dem Geist gesamtgesellschaftlicher Verantwortung erwachsen. Die Politik muss jetzt endlich Stellung beziehen und konkrete Entscheidungen treffen", erklärte Michael Bammessel, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege Bayern und Präsident der Diakonie Bayern, im Vorfeld der Veranstaltung. Dabei, so Dominik Schirmer, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziale Dienste Wohlfahrt, Kirchen bei ver.di Bayern, müssten die politisch Verantwortlichen realisieren, dass Pflege nicht vornehmlich an Rentabilitätsaspekten gemessen werden könne: "Begleitung, Betreuung und Pflege können nicht nach ökonomischen Kriterien und nicht nach Modellen des Wettbewerbs und der Profitmaximierung ausgerichtet werden, wie sie in der freien Wirtschaft bekannt sind. Hier geht es um eine gesellschaftliche Aufgabe, finanziert von der Gemeinschaft der Beitragszahlenden, von sozialen Leistungen, die von Menschen an Menschen erbracht werden, die alt, krank, sozial benachteiligt oder behindert und hilfebedürftig sind."

Mehr Geld für die Pflegebedürftigen
Eine der wesentlichen Forderungen von Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaft lautet: "Mehr Geld für die Pflegebedürftigen!"  "Eine menschenwürdige Pflege braucht endlich eine vernünftige, an die tatsächliche Bedarfslage angepasste Finanzierung", fordert Bammessel. Als erste konkrete Forderung verlangen die Verbände eine Erhöhung der Leistungen in allen Pflegestufen und ihre Dynamisierung. Seit dem Inkrafttreten der Pflegeversicherung im Jahr 1996 sind die Leistungen für die stationäre Pflege nicht verändert worden. Die zwischenzeitlichen Kostensteigerungen tragen die Träger der Einrichtungen und die Bewohnerinnen und Bewohner, denen ihr Platz im Heim zunehmend teuer zu stehen kommt. "Diese Praxis hat den Druck auf Einrichtungen und Pflegebedürftige in unzumutbarer Weise erhöht", beklagt Bammessel. Ohne die von der Freien Wohlfahrtspflege Bayern und ver.di geforderte adäquate Erhöhung der Leistungen und deren jährliche dynamische Anpassung an die Preisentwicklung droht auch angesichts der prognostizierten Zunahme der Altersarmut die Situation, dass immer mehr Pflegebedürftige sich keinen Heimplatz mehr leisten können oder auf die Sozialhilfeträger angewiesen sind, obwohl sie jahrzehntelang in die Pflegeversicherung eingezahlt
haben.

Höhere Gehälter in der Pflege und Anerkennung von Tariflöhnen
Schirmer ergänzt: "Die Träger müssen in die Lage versetzt werden, über Pflegesätze und Gebühren die Bezahlung angemessener Löhne und Gehälter zu refinanzieren." Dazu gehört die Anerkennung der tariflichen Personalkosten der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, sowohl in den Pflegesatzverhandlungen für stationäre Einrichtungen als auch in den Gebührenverhandlungen für die ambulante Pflege. Unabdingbar sei zudem eine Steigerung der derzeitigen Gehaltsniveaus in der Pflege, das den hohen körperlichen und mentalen Belastungen der Pflegekräfte und dem gesellschaftlichen Wert der Pflege entspricht, so Schirmer.

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch die Gewinnung von Nachwuchskräften. Nachdem schon Schichtdienst und schlechte Bezahlung das Berufsbild der Fachkraft für Altenpflege nicht gerade attraktiver machen, wirkt es auf viele interessierte junge Leute abschreckend, dass Altenpflegeschülerinnen und -schüler auch noch Schulgeld berappen müssen.

Die Freie Wohlfahrtspflege Bayern und ver.di fordern deshalb bis zur bundesgesetzlichen Realisierung der generalisierten Ausbildung die Schuldgeldfreiheit in Bayern und die sofortige Einführung einer Umlagenfinanzierung der betrieblichen Ausbildung. Bislang müssen die ausbildenden Einrichtungen die Ausbildungskosten zum großen Teil auf ihre Bewohnerinnen und Bewohner umlegen. Einrichtungen, die nicht ausbilden, können ihre Heimplätze billiger anbieten.

"Wir fordern Bundes- und Landesregierung erneut auf, diese Forderungen schnellstens umzusetzen", bekräftigt Schirmer. "Ohne genügend Nachwuchs in der Altenpflege sind die zukünftigen Anforderungen überhaupt nicht mehr zu bewältigen. Gute Pflege von ausgebildeten Fachkräften bekommen dann nur noch diejenigen, die sich das leisten können."

Mehr Personal für die Pflegebedürftigen
Aber es geht nicht nur um eine Steigerung der Gehälter und den kostenlosen Zugang zur Ausbildung, es geht auch um mehr Zeit für die Pflegebedürftigen. Die Anforderungen an Fachkräfte in stationären Pflegeeinrichtungen sind in den letzten Jahren noch einmal deutlich gestiegen. Medizinische Aspekte wie die starke Zunahme von Pflegebedürftigen mit komplexen Krankheitsbildern wie Demenz und Depression spielen in diesem Zusammenhang ebenso eine Rolle wie die stetig sich ausweitenden Dokumentationspflichten. "Wenn unter diesen Voraussetzungen noch Zeit für mehr als 'satt und sauber', für ein Gespräch, eine Umarmung sowie für präventive und aktivierende Pflege bleiben soll, muss die personelle Ausstattung dringend verbessert werden", sagt Bammessel. Die Wohlfahrtsverbände und ver.di fordern 10 Prozent mehr Personal in allen Bereichen stationärer Einrichtungen - von der Pflege bis zur Küche.

Für den ambulanten Bereich, wo sich die Entwicklung der Anforderungen ähnlich darstellt, ist aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege Bayern und der Dienstleistungsgewerkschaft eine Anhebung der Gebühren um mindestens 10 Prozent notwendig, damit genügend Personal für qualifizierte Pflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung zur Verfügung steht.

Rahmenbedingungen und Bürokratieabbau
Mehr Geld ist auch notwendig, damit die stetig steigenden formalen qualitativen Anforderungen, wie beispielsweise der Expertenstandard für Sturzprophylaxe, finanziert werden können. Auch für die Umsetzung ordnungsrechtlicher Vorgaben wie Brandschutzauflagen oder Infektionsschutz fehlen staatliche Mittel. Das vom Gesetzgeber als kostenneutral deklarierte Bayerische Pflege- und Wohnqualitätsgesetz schließlich kostet in der Realisierung ebenfalls Geld, insbesondere was die baulichen Mindestanforderungen angeht. "Zu behaupten, dass Qualitätsverbesserungen zum Nulltarif zu haben sind, ist schlicht Augenwischerei", kritisiert Bammessel. "Die Zeche zahlen Einrichtungen und Pflegebedürftige. Es wird Zeit, dass die Politik sich der Realität stellt."

Tatsächlich kostenneutral, wenn nicht sogar kostensparend wäre der Abbau sinnloser und zeitintensiver Bürokratie im Pflegebereich, wie zum Beispiel Doppel- und Mehrfachprüfungen von Heimaufsicht und Medizinischem Dienst der Krankenkassen. Letztendlich, so Bammessel, müssten alle Dokumentations- und Prüfungsvorgaben auf den Prüfstand. Denn: "Deregulierung und Entbürokratisierung entlastet pflegebedürftige und pflegende Menschen und schafft Zeitressourcen für die direkte Zuwendung."

Umfassende Reform gefordert
Anhand dieser Kritikpunkte und darüber hinaus wird schnell deutlich, dass eigentlich eine grundsätzliche konsequente Pflegereform und insbesondere die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs notwendig wären, damit Pflege in der Bundesrepublik auch in Zukunft mehr bedeutet als "Aufbewahrung, füttern und waschen. "Wir dürfen den medizinischen Fortschritt und andere Faktoren, die uns ein längeres Leben ermöglichen, nicht dadurch konterkarieren, dass wir den neu gewonnenen letzten Lebensabschnitt für viele Menschen zu einer Phase der bloßen Unterbringung verkommen lassen", warnt Bammessel. "Das ist eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe, deren erfolgreiche Bewältigung maßgeblich vom Verhalten der politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger abhängt."


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