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Ausgabe 04/2013 vom 28.10.13

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.

Haben Sie Anregungen, wie wir unseren Internet-Service noch weiter verbessern können? Dann schreiben Sie uns. Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte sind uns eine wertvolle Hilfe!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
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INHALT

--> Einladung zum Festakt unseres 50jährigen Jubiläum
--> Vorankündigungen D&W Neu-Ulm
--> Wohnheim berichtet
--> Neues aus der Tagesstätte Neu-Ulm
--> Neues aus dem Familienzentrum Neu-Ulm
--> Dr. Nüßlein zu Besuch beim Freiwilligenzentrum Stellwerk
--> Sommerfest 2013 in der Tagesstätte Illertissen
--> Morgen ist gestern schon heute
--> Fachkräftemangel schon längst da
--> Alternativen zur Flucht über das Meer
--> Spendenbilanz 2012 von „Brot für die Welt“ vorgelegt
--> Zeitungsartikel
--> YouTube-Videos: Links der Diakonie Bayern

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Einladung zum Festakt unseres 50jährigen Jubiläums

Reformationsgottesdienst mit anschließendem Stehempfang am 31.10.2013 um 10.00 Uhr in der Petruskirche Neu-Ulm.

Predigt:

Regionalbischof Michael Grabow

Grußworte:

--> Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert
--> Landrat Erich Josef Geßner
--> Oberbürgermeister Gerold Noerenberg
--> 2. Vorsitzender des Diakonischen Werks Bayern Dr. Tobias Mähner

Stehempfang:

Mit Stollenanschnitt und alkoholfreiem Glühwein Start up der Spendenaktion

10% für mehr Menschlichkeit

Aus dem Verkauf der saftigen und vollmundigen Dinkelvollkornstollen der Bäckerei Bayer erhält das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. 10 % vom Erlös.

Bitte unterstützen Sie diese Aktion, Sie erhalten ab dem 31.10.2013 den gesunden Stollengenuß in jeder Filiale der Bäckerei Bayer und im D & W in der Reuttierstraße 17.

Einladung_Jubilaum_Oktober_13

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Vorankündigungen D&W Neu-Ulm

Auf dem „Markt der kleinen Dinge“ am 23. November im „Haus der Begegnungen“ in Ulm, werden wir die selbst angefertigten Holz- und Filzartikel unserer Bewohner/innen des Wohnheims und Besucher/innen der Tagesstätte Neu-Ulm für psychiatrieerfahrene Erwachsenen, zum Kaufen anbieten.

Am 30. November werden wir Weihnachtsartikel, die in unserer Werkstatt im D&W hergestellt werden, auf der Musikerweihnacht in Gerlenhofen an unserem Verkaufsstand präsentieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unseren Ständen.

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Wohnheim berichtet

Jubiläum und Sommerfest im Wohnheim

Am 18. Juli feierte das Wohnheim sein 20jähriges Bestehen im Rahmen eines Jubiläums-Sommerfest. Bei sehr schönem, sommerlichem Wetter würdigten der stellvertretende Landrat Herbert Pressl und Oberbürgermeister Gerold Noerenberg die Arbeit der Einrichtung vor mehr als 100 Besuchern und Gästen. Das musikalische Rahmenprogramm wurde von Bewohnern und dem Chor der Tagesstätte Illertissen gestaltet, Frau Dekanin Burmann segnete die Feier.

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Neues aus der Tagesstätte Neu-Ulm

Aktionen in der Küche

Im Juni und Juli ging es in der Küche der Tagesstätte Neu-Ulm heiß her. Wir waren bei dem Gemeindefest in Nersingen und auf dem Pfarrfest in Offenhausen mit unserem Frühlingsrollenprojekt vertreten. Beim Stadtteilfest Ost haben wir die Besucher mit Gegrilltem versorgt. Zudem wurden in diesem Zeitraum vier weitere große und kleine Buffets  für Jubiläen und Veranstaltungen von uns zubereitet.

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Nach einer kleinen Pause werden wir im Oktober mit unseren Frühlingsrollen bei der Apfel-Pilz-Ausstellung vertreten sein und es stehen weitere Buffetanfragen an. Die Küche in der Tagesstätte Neu-Ulm wird heiß bleiben.

 

Freizeit am Bodensee 2013

Die Tradition der Freizeit am Bodensee, die nun schon seit 2006 fest im Juliprogramm der Tagesstätte Neu-Ulm steht, wäre dieses Jahr beinahe ausgefallen.

Im März noch gut belegt, wurden die Namen auf der Teilnehmerliste immer weniger. Wir entschlossen uns, die anderen Dienststellen mit einzubinden und so kam es, dass drei Damen aus der Tagesstätte Illertissen zu unseren drei Mitfahrern dazu stießen und wir Anfang Juli doch an den Bodensee reisen konnten.

In vier Tagen voll Sonnenschein, viel Lachen, guten Gesprächen, schönen Schlössern, frechen Affen, viel Gegrilltem und jeder Menge Kirschen wurde aus zwei 3er Gruppen eine fröhliche und sich gegenseitig unterstützende 6er Gruppe, die die beiden Mitarbeiter und den dazugehörenden Hund Maddy herzlich aufnahm.

Für das Jahr 2014 haben sich alle Teilnehmer wieder verabredet und die Ferienwohnung konnte bereits vorab reserviert werden.

Lippertsreute- wir kommen wieder!

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Neues aus dem Familienzentrum Neu-Ulm

Ehrenamtliche Lernpaten gesucht
Trotz aller Fördermöglichkeiten in der Schule benötigen viele  Kinder auch zu Hause zusätzliche  Hilfe beim Lernen.  Nicht  in allen Familien kann die notwendige Unterstützung gegeben werden und eine professionelle Nachhilfe ist für viele zu teuer und auch nicht über die  Bildungs- und Teilhabeleistungen zu finanzieren.  Seit Jahren stehen „Lernpaten“ im Familienzentrum Neu-Ulm Kindern  und Jugendlichen zur Seite. Sie treffen sich ein- bis zweimal in der Woche mit ihren Schützlingen, lernen mit ihnen Deutsch, motivieren, helfen bei den Hausaufgaben oder bei  der Vorbereitung  auf die nächste Schularbeit.  Mit der gezielten Hilfe ihrer Lernpatin  konnte  z.B. ein Mädchen aus Polen, das  erst zweieinhalb  Jahre in Deutschland lebt, auf das Gymnasium wechseln  oder eine junge Frau aus Afghanistan erfolgreich ihre Berufsausbildung abschließen.  Doch  Lernpaten sind mehr als Ansprechpartner in Sachen Lernen, sie haben auch ein offenes Ohr für all die kleinen und großen Probleme ihrer „Patenkinder“.

Zur Zeit haben wir wieder einige Anfragen nach Lernpaten und suchen Verstärkung in unserem Ehrenamtsteam. Wir bieten Versicherungsschutz, ausführliche Einführung in den Arbeitsbereich, feste Ansprechpartner, Fortbildung und Austausch. Falls Sie Interessedaran haben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Kontakt:
Familienzentrum Neu-Ulm
Kasernstr. 54, Neu-Ulm
Tel. 0731 / 6030991
e-mail: info@familienzentrum-neu-ulm.de

PEKiP-Kurse im Familienzentrum ab September
Beim Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP) treffen sich bis zu acht Erwachsene mit ihren Babys von sechs Wochen bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Im Mittelpunkt stehen Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen für das Kind, angepasst an der jeweiligen Entwicklungsstand sowie das Erleben erster sozialer Beziehungen zu Gleichaltrigen im Beisein von Mutter oder Vater. Die Kurse werden von speziell ausgebildeten pädagogischen Kräften geleitet. Ein Kursabschnitt beinhaltet jeweils sechs bis acht Treffen. Der erste Kurs läuft noch bis Anfang November, danach ist der Folgekurs geplant und ab Februar 2014 einer für Neueinsteiger.

Praktikantin der Schule für Kinderpflege
Zum ersten Mal haben  wir in diesem Schuljahr eine Praktikantin von der Schule für Kinderpflege. Jeden Montag hospitiert sie in einer unserer Krabbelgruppen und führt dort eigene Angebote durch, nimmt an verschiedenen Kindergruppen teil, erhält Einblick in die Elternarbeit und unterstützt bei Sonderveranstaltungen wie Nachtflohmarkt usw.

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Bundestagsabgeordneter Dr. Nüßlein zu Besuch beim Freiwilligenzentrum STELLWERK

In den vergangenen Tagen besuchte der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein das Freiwilligenzentrum Stellwerk im Landkreis Günzburg. Die Begrüßung erfolgte durch  den Vorsitzenden des Fördervereins Stellwerk Herrn Georg Atzkern. Anschließend erläuterte die Leiterin des Freiwilligenzentrums, Frau Carmen Schüller, die Aufgaben und Projekte rund ums das Thema Bürgerschaftliches Engagement.

Aktueller Anlass des Besuches war die Zusage einer Förderung des Bundesfamilienministeriums zur Unterstützung älterer Menschen im Quartier. Im Rahmen des Programmes „Anlaufstellen für ältere Menschen“ wurden bundesweit Projekte ausgewählt, die sich durch eine gute Konzeption und vorbildlichen Praxisbezug auszeichnen.

Durch diese Förderung ist es möglich die aufgebauten Nachbarschaftshilfeprojekte weiter zu festigen sowie neue Projekte aufzubauen. „Es freut uns sehr, dass wir die Anforderungen des Bundesfamilienministeriums erfüllen und so unsere Arbeit vor Ort in den Kommunen weiterführen können“, erklärte Annegret Westphal, die Koordinatorin der Nachbarschaftshilfeprojekte.

Das detaillierte Konzept überzeugte bei mehr als 500 eingesandten Interessensbekundungen, was den enormen Bedarf nach der Weiterentwicklung wohnortnaher Angebote und passgenauer Hilfen verdeutlicht. Durch Nachbarschaftshilfeprojekte im Landkreis Günzburg soll ein Netz von organisierter Hilfe und Unterstützung im Wohnumfeld aufgebaut werden.  Die meisten Hilfesuchenden der bereits bestehenden Projekte sind älter als 70 Jahre und benötigen eine Unterstützung wie Einkaufshilfe, Begleitung zum Arzt oder Behörde oder einen Besuchsdienst.

Durch die Zusicherung der Förderung des Bundesfamilienministeriums kann gerade bei  älteren Menschen das selbstbestimmte Leben gestärkt werden. Zusätzlich werden pflegende Angehörige entlastet.

Dr. Georg Nüßlein zeigte sich erfreut über die vielfältigen Angebote im Freiwilligenzentrum und war gerne bereit sich auch für das Stellwerk einzusetzen.

Unter anderem möchte er klären, ob bestimmte Förderbedingungen, die sich vor Ort als hinderlich erweisen nicht ändern lassen. Außerdem möchte er dem Projekt Schülerpaten unter die Arme greifen.

Des Weiteren wurde in der Runde über aktuelle Entwicklungen im Ehrenamt, Niedriglöhne im sozialen Bereich und politische Tendenzen diskutiert. Vor allem den Betriebsträgern des Freiwilligenzentrums, Caritasverband für die Region Günzburg und Neu-Ulm und Diakonisches Werk Neu-Ulm war es ein Anliegen über leistungsgerechte Bezahlung  einerseits und Fachkräftemangel andererseits zu sprechen. Frau Rose (Diakonie) und Herr Abel (Caritas) erläuterten die Schwierigkeiten, die derzeit für Arbeitgeber in diesem Feld bestehen.

„Es freut uns sehr, dass wir Herrn Dr. Nüßlein diese Dinge mit auf den Weg nach Berlin geben konnten und er sich für unsere Belange engagieren möchte“, erklärt Frau Schüller (Stellwerk) abschließend.

Stellwerk

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Sommerfest 2013 in der Tagesstätte Illertissen

Das  Sommerfest 2013 der Tagesstätte Illertissen war wie jedes Jahr ein Höhepunkt!
Im Vorfeld gab es  wohl recht viel  zu organisieren, bis ein Rädchen ins andere greifen konnte. Jeder Besucher und Betreuer musste Hand anlegen. Das Wetter hat zu dem festlichen Anlass gepasst.

Der Tagesstättenchor, der seit einem Jahr besteht, umrahmte das Fest mit mehreren Beiträgen, was sehr gut ankam. Besondern Anklang bei unseren Gästen fanden auch die selbstgebastelten Holz- und Gipsfiguren. Ein dickes Lob gilt Herrn Foith, einem Besucher der Tagesstätte, der in dieser Hinsicht ein besonderes Talent hat.

Die Verköstigung der Besucher und Gäste ließ nichts zu wünschen übrig . So dass wir am Ende ein zufriedenstellendes Fazit ziehen konnten, weil alles so gut geklappt hat.

SPZ_Sommerfest

 

Ausblick auf bestehende und neue Aktivitäten in diesem Herbst:

Seit längerem exisitert eine Mal- sowie auch eine Kegelgruppe und der Chor.
Neu hinzugegommen ist die wöchentliche Schwimmgruppe im Nautilla Illertissen.

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Morgen ist gestern schon heute

Unter diesem Motto fand das 2. Forum des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) Günzburg/Neu-Ulm am 10.10.2013, dem Welttag der seelischen Gesundheit, in den Räumen des Bezirkskrankenhauses Günzburg statt. Rund einhundert Betroffene, Interessierte, Ärzte und pädagogische Fachleute waren gekommen, um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und mit zu diskutieren.

Prof. Dr. Thomas Becker gab in seinem Impulsreferat zu diesem Thema einen Überblick über die Entwicklung der Psychiatrie seit dem 2. Weltkrieg, über die Psychiatrie-Enquete bis hin zur Gegenwart und darüber hinaus. Besonderen Wert legte er dabei auf eine individuelle Behandlung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in einem gut funktionierenden Netzwerk.

Der GPV verfolgt das Ziel, ein solch funktionierendes Netzwerk zu gestalten, dies betonten auch die Vorsitzende, Frau Corinna Deininger, in ihrer Eröffnung sowie Herr Maximilian Monzer vom Bezirk Schwaben und Herr Dr. Martin Küfer vom Landratsamt Neu-Ulm in ihren Grußworten.

Vertieft wurde das Motto in den drei Workshops, die zu den Themen „Zukunft der Psychiatrie“, „geschlossene Heimunterbringung“ sowie „Sucht und Substitutionsbehandlung“ angeboten wurden.

Als Ergebnis wurden Aufträge an den GPV weitergegeben. Der Wunsch der Workshopteilnehmer „für die Zukunft“ war die Förderung der Selbsthilfegruppen und auch der trialogischen Gespräche. Aus dem Workshop „geschlossene Unterbringung“ entstand die Anregung, das Thema „Zwangsmaßnahmen, Krisen und schwierige Situationen“ aufzugreifen und eine intensivere Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen zu ermöglichen. Aus der Gruppe „Substitution“ wurde rückgemeldet, dass in beiden Landkreisen ein Mangel an Behandlungsplätzen besteht. Wichtig war allen Teilnehmern, die
(Fach-)Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Im Laufe des nächsten Jahres werden all diese Anregungen im GPV GZ/NU aufgegriffen werden. Beim kommenden Forum 2014 wird es wieder Rückmeldungen zum Erreichten geben, so, wie in diesem Jahr berichtet werden konnte, dass aus den Ideen vom letzten Herbst zwei Selbsthilfegruppen entstanden sind.

Eine Tagungsdokumentation, die einen ausführlichen Überblick über die Referate des Fachtags liefert, wird voraussichtlich ab Ende des Jahres auf der Homepage des Bezirks Schwaben zum Download bereit stehen. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte unter 0731 /7040-732 oder per Email unter sandra.winkler@bezirk-schwaben.de an die Koordinatorin des Gemeindepsychiatrischen Verbundes GZ / NU.

Das nachstehende Bild zeigt das Vorbereitungsteam des Forums sowie die Referenten und Grußwortredner des Fachtags.

Presse

v.l.n.r.: Sandra Winker, Dr. Franz Josef Bentele, Petra Tophofen, Simone Haselhofer, Reinhard Huber, Corinna Deininger, Isabell Schick, Prof. Dr. Thomas Becker, Dr. Martin Küfer, Sandra Heinzelmann, Maximilian Monzer, Richter Christoph Hermann, Mathias Abel

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Diakonie schlägt Alarm: Fachkräftemangel schon längst da. Ländlicher Raum besonders betroffen

Nürnberg, 10.10.2013 Der drohende Fachkräftemangel ist kein Schreckgespenst der Zukunft. Wie eine Umfrage unter den Bezirksstellen der Diakonie Bayern ergab, ist er längst da, und stellt viele Anbieter sozialer Dienste insbesondere im ländlichen Raum mittlerweile vor massive Probleme. So gab über die Hälfte der Befragten an, dass sie bereits jetzt Schwierigkeiten hätten, qualifizierte Mitarbeitende für die stationäre Altenhilfe zu finden. Probleme, Mitarbeitende für die ambulanten Dienste zu finden, hat ein Drittel der Befragten.

Aber auch Kindertagesstätten, Kindergärten und Beratungsstellen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe klagen zunehmend über die Probleme bei der Personalfindung. Einzig Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind von der Entwicklung bislang verschont gebelieben. Wie die Befragung weiter ergab, sind insbesondere Träger im ländlichen Raum bzw. in Orten mit einer Größe von 10.000 bis 50.000 Einwohner vom Fachkräftemangel betroffen. In Ballungsräumen und  Großstädten wird der Fachkräftemangel als weniger gravierend bewertet. „Die öffentliche Wahrnehmung konzentriert sich bei diesem Thema immer auf die Großstädte. Dabei sind sie deutlich weniger betroffen“, kommentiert der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, die Ergebnisse der Umfrage.

Auch in den kommenden Jahren rechnen die Bezirksstellen der Diakonie Bayern weiterhin mit Schwierigkeiten, Mitarbeitende zu finden. Die Altenhilfe  sowie Kindergärten sind hier erneut besonders betroffen. Sollte es dabei nicht gelingen, eine Lösung für den wachsenden Personalbedarf im sozialen Bereich zu finden, drohe nach Angaben der Befragten in vielen Bereichen zwar keine Einstellung, aber doch eine Einschränkung der Angebote – nicht ohne Folgen für die Qualität der geleisteten Arbeit. Nach Gegenstrategien befragt, gaben die Bezirksstellen an, ihre Eigenwerbung zu intensivieren und verstärkt selbst auszubilden. Nur wenige hingegen gaben an, Mitarbeitende im Ausland anzuwerben.

Die befragten Bezirksstellen vertreten die diakonischen Träger und Einrichtungen in den über 70 evangelisch-lutherischen Dekanaten Bayern. Sie treffen sich dreimal jährlich zu bayernweiten Fachkonferenzen.

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Daniel Wagner
Pressesprecher

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Alternativen zur Flucht über das Meer. Diakonie Bayern fordert faire europäische Flüchtlingspolitik

Nürnberg, 15.10.2013 Das sogenannte „Botschaftsasyl“ ist nach Ansicht der Diakonie Bayern ein Möglichkeit, um die oftmals tödlich endenden Überfahrten über das Mittelmeer zu vermeiden. Die Staaten der Europäischen Union sollten sich auf ein entsprechendes einheitliches Verfahren einigen. Dies forderte der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, heute in Nürnberg.

Die lebensgefährlichen Überfahrten über das Mittelmeer könnten nach Ansicht der Diakonie zumindest teilweise vermieden werden, wenn die EU Asylanträge in den Außenvertretungen der Mitgliedsstaaten erlauben würde: Das Botschaftsasyl ermöglicht es Flüchtlingen, den Asylantrag in einer Botschaft eines EU-Mitgliedstaats zu stellen. Damit kann der Antrag auch in der Heimat der Flüchtlinge gestellt werden; eine lebensgefährliche Flucht in ein Land der Europäischen Union wäre damit unnötig. Dieses sogenannte Botschaftsasyl müsste allerdings in der EU einheitlich geregelt werden, damit nicht ein Mitgliedsstaat überfordert wird. Die Schweiz hatte ein ähnliches Verfahren erst im Jahr 2012 abgeschafft; nach der Tragödie von Lampedusa wurden Stimmen laut, es wieder einzuführen.

Diakoniepräsident Bammessel: „Die Reaktion der europäischen Innenminister auf die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer hat aber leider erneut deutlich gemacht, dass die Mitgliedstaaten der EU bislang nicht in der Lage sind, eine gemeinsame Antwort auf das Elend und Sterben der Flüchtlinge an den Außengrenzen der EU zu finden.“ Die Abwehrhaltung der Mitgliedsstaaten gegen die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge verhindere zudem die gemeinsame Suche nach einer sinnvollen Lösung dieses Problems. „Dazu gehört leider auch die deutsche Bundesregierung, die an den bestehenden Regelungen zur Zuständigkeit der einzelnen Länder für die Aufnahme von Asylsuchenden festhält.“ Dies führt zu einer besonderen Belastung der Mittelmeeranrainerstaaten.

„Notwendig ist darum neben einer gerechten Lastenteilung der europäischen Länder bei der Aufnahme von Asylsuchenden vor allem auch ein legaler und sicherer Zugang in die EU für Personen, die bedroht oder verfolgt sind, und deshalb einen Asylantrag stellen wollen“ so Bammessel. So könne verhindert werden, dass Verfolgte versuchen, sich mit Hilfe krimineller Schlepperbanden in Sicherheit zu bringen: „Man kann nicht einerseits auf die kriminellen Aktivitäten der Schlepper verweisen und sich andererseits nicht für eine Abschaffung des Systems einsetzen, das diese hervorbringt.“

Diakonisches Werk Bayern e.V.

Daniel Wagner
Pressesprecher

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Spendenbilanz 2012 von „Brot für die Welt“ vorgelegt.
Höchster Spendenanteil aus Bayern
.

Berlin/Nürnberg, 14.08.2013 Die Aktion „Brot für die Welt“ erhielt 2012 in Bayern Spenden in Höhe von 8.146.279 Euro. Dies ist erneut der Spitzenplatz unter den Landes- und Freikirchen. Das Ergebnis setzt sich zusammen aus direkten Überweisungen an die evangelische Hilfsorganisation und Kollekten und Spenden, die in den 1.560 bayerischen Kirchengemeinden gesammelt wurden.

Insgesamt wurden aus Bayern Spenden in Höhe von 4.981.091,70 Euro an Brot für die Welt weitergeleitet. Das bedeutet nach dem guten Ergebnis des Vorjahres eine erneute Steigerung um über 2,9 % (155.560,52 Euro).

„Mit einem bundesweiten Jahresergebnis von über 55 Millionen Euro im Jahr 2012 ist ‚Brot für die Welt‘ gut aufgestellt, um sich weltweit für Gerechtigkeit zu engagieren“, sagte Michael Bammessel bei der Vorstellung der Zahlen heute in Nürnberg. Bammessel dankte allen Spenderinnen und Spendern sowie den Kirchen, Gemeinden und Entscheidungsträgern für ihre Unterstützung. „Wir freuen uns, dass es in Bayern gelungen ist, ein so herausragendes Ergebnis zu erzielen.“

Mehr als 2.000 Projekte in über 90 Ländern hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr gefördert, davon wurden 1379 neu bewilligt. Dabei ging der Hauptanteil der Spendengelder wieder nach Afrika, wo vor allem Ernährungsprojekte gefördert werden. Bammessel betonte, Agrarpolitik dürfe der Entwicklungspolitik nicht widersprechen. „Kleinbäuerliche Landwirtschaft muss gestärkt werden, sozial und ökologisch bedenkliche Importe von Futtermitteln sollten hingegen reduziert werden.“

Etwa 3.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten ermöglicht Brot für die Welt eine Ausbildung, davon etwa 200 in Europa. Mehr als 90% von ihnen übernehmen später Führungspositionen bei Partnerorganisationen. Die Gesamtausgaben für Projekte beliefen sich 2012 insgesamt auf 234,6 Millionen Euro.

Von einer neuen Bundesregierung erwarte ‚Brot für die Welt‘, dass sie globale Zukunftsfragen wie Hunger, Klimawandel und bewaffnete Konflikte angeht. Nach wie vor müssten drei Milliarden Menschen mit weniger als zwei US-Dollar am Tag auskommen. Michael Bammessel: „Das ist und bleibt ein Skandal.“

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Daniel Wagner
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Zeitungsartikel

--> Qigong, Nähen und Compute - Neues Programm im Leipheimer Mehrgenerationenhaus
    
--> Das Leben nicht mehr im Griff
    
--> Am Sterbebett
    
--> Deutsch-Kurse bei Asylbewerbern sehr beliebt
    
--> Es geht um ein besseres Miteinander
 

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YouTube-Videos: Links der Diakonie Bayern

--> YouTube-Kanal der Diakonie Bayern
    
--> Videoblog-Beitrag von Herrn Bammessel
    
--> Sozialpolitik – leichtgemacht

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