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Ausgabe 01/2015 vom 12.02.2015

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
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INHALT

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Diözesan-Caritasdirektor Andreas Magg zu Besuch in Neu-Ulm

"Das lief so gut“ Caritas und Diakonisches Werk engagieren sich für Wohnsitzlose und Flüchtlinge

NEU-ULM – Ein gutes Dutzend Jahre schon pflegen der Caritasverband Neu-Ulm/Günzburg und das Diakonische Werk des Evangelischen Dekanatsbezirks Neu-Ulm nicht nur ein gut nachbarschaftliches Verhältnis. In konkreten Situationen wie auch in langfristigen Projekten wirken sie eng zusammen. Von ihrem gemeinsamen sozialen Tun hat sich dieser Tage Diözesan-Caritasdirektor Andreas Magg ein Bild verschafft.

Hier weiter zum Artikel der Katholischen Sonntagszeitung:
http://www.suvdata.de/sz/epaper/Ausgaben_2015/epaper_5_diakonie.pdf

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Schwäbische Politiker besuchen die Tagesstätte in Illertissen

trotz vollem Terminkalender nimmt
Dr. Georg Nüßlein
Herr Dr. Georg Nüßlein (Stellvertretender Vorsitzender
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - Aufgaben: Gesundheit, Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

und
Karin Albsteiger
Frau Katrin Albsteiger (Mitglied des Deutschen Bundestages seit der 18. Wahlperiode sowie eine der vier stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union)

die Einladung am Dienstag, 20.01.2015 in die Tagesstätte des Sozialpsychiatrischen Zentrum Illertissen wahr. Jeder der Tagesstätten-Besucher wird persönlich von ihnen mit Handschlag begrüßt. Ebenfalls in der Runde sind die zweite Vorsitzende und Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e.V. - Frau Sigrun Rose und die Bereichsleitung des sozialpsychiatrischen Wohnverbundes Neu-Ulm - Frau Corinna Deininger. Im Vorfeld haben die Besucher der Tagesstätte den Wochenablauf per Beamer-Präsentation vorbereitet. Sechs Damen und Herren stellen die Präsentation vor und berichten über die vielfältigen Angebote und Aktivitäten an den einzelnen Wochentagen und Wochenenden. Dadurch veranschaulichen sie eindrücklich sowohl die Abläufe als auch die Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Ämter in ihrer Tagesstätte. Herr Dr. Nüßlein und Frau Albsteiger folgen mit großem Interesse den Ausführungen. In der Diskussionsrunde tauen die Teilnehmer schnell auf, da Herr Dr. Nüßlein gezielt fachbezogene Fragen an sie richtet. Dies sogar auf schwäbisch, womit die Barrieren schnell überwunden sind. Zur Auflockerung und für das leibliche Wohl gibt es Häppchen mit herzhaften Aufstrichen. Die Zusammenkunft führt zu dem befriedigenden Ergebnis, dass Herr Dr. Nüßlein uns stets seine volle Unterstützung in gesundheitlichen Belangen zusichert. Im Anschluss daran erfolgt ein Austausch unter den leitenden Personen und den beiden Gästen. Dazu wurde Frau Rose am 29.01.2015 noch von unserer Tagesstätten Redaktion interviewt.


Redaktion (SPZ): Wie war Ihr allgemeiner Eindruck von dieser Veranstaltung?

Frau Rose: Die Veranstaltung insgesamt war gelungen und sehr gut vorbereitet. Die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten der Unterstützungen konnte eindrucksvoll vermittelt werden. Zusätzlich verdeutlichen persönliche Berichte einiger Besucher die Notwendigkeit der psychiatrischen Versorgung in der Region sehr deutlich.

Redaktion (SPZ): Wo sehen Sie den Erfolg dieser Veranstaltung?

Frau Rose: Wir bzw. Sie konnten die Unabdingbarkeit der regionalen psychiatrischen Versorgung im ländlichen Raum gut vertreten und dadurch tragen Sie dazu bei, in der Politik wahrgenommen zu werden.

Redaktion (SPZ): Wie sehen Ihre Zukunftsvisionen in Bezug auf die psychiatrische Versorgung im ländlichen Raum aus?

Frau Rose: Wir bzw. jeder Einzelne von uns muss Stimme sein. Wir müssen kämpfen und uns für unsere Belange einsetzen. Nur so haben wir die Chance uns weiter zu entwickeln und voran zu kommen. Die höchsten politischen Instanzen sind über die Missstände der psychiatrischen Versorgung im ländlichen Bereich in Kenntnis gesetzt und sehen die Problematik. Dies soll auch Thema unserer Jubiläumsveranstaltung zu unserem fünfjährigen Bestehen des SPZ Illertissen sein, welche im Sommer dieses Jahres statt findet.

Redaktion (SPZ): Wir hoffen, dass auf der politischen Entscheidungsebene in unserem Sinne Bewegung erfolgt.

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Prädikantenfortbildung 2015

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Am 31.01.2015 fand auf Einladung von Pfarrer Stefan Reichenbacher im Schertlinhaus in Burtenbach die erste Fortbildung für die Prädikannten und Lektoren im Dekanat Neu-Ulm statt.
Nach einer Einführung über die Aufgaben der Diakonie von Sigrun Rose (gesch. Vorsitzende  Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.) führte Peter Munter (Refent Diakonisches Werk Bayern) ins Thema der Demenz ein. Er zeigte Möglichkeiten auf, wie man mit Menschen, die häufig im Seniorenzentrum leben auch über das Thema "Gott" sprechen kann; wie man dort gute Andachten halten kann. Als Abschluß wurde dann gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern eine Andacht im Schertlinhaus gefeiert, die Peter Munzert eindrucksvoll hielt.

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Familienzentrum Neu-Ulm dankt seinen Ehrenamtlichen

Das Familienzentrum dankte mit einer kleinen Essenseinladung seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Leiterin des Familienzentrums Juliane Ott bezog in Ihren Dank auch die engagierten Mitglieder des Fördervereins ein, der das Familienzentrum tatkräftig unterstützt. "Walter" leitete; mit schönen Texten und Gitarre, musikalisch in den Abend ein. Für die Trägervertreter Sigrun Rose Diakonie und Mathias Abel Caritas, dankte Geschäftsführer Mathias Abel für das große Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen. Ausdrücklich dankte er der Leiterin Frau Ott für ihre umsichtige, kreative und engagierte Arbeit. Das italienische Restaurant "Da Vinci" war schnell mit Menschen, Musik und Gespräch gefüllt. Mit leckerem Essen und guten Gesprächen konnten alle Ehrenamtlichen eine schönen Abend verbringen.

Hier mehr auf der Internetseite der Caritas: http://www.caritas-guenzburg.de/?p=1997

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Rückblick "Diakonie-Herberge" am Heiligen Abend 2014

Zur 12. "Diakonie Herberge" des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V. am Heiligen Abend kamen rund 350 Menschen in den Barfüßer. Eingeladen waren Menschen, die ansonsten den Abend alleine hätten verbringen müssen, psychisch krank sind oder von Armut betroffen sind. Es war, wie inzwischen schon Tradition, eine äußerst friedliche und gemütliche Stimmung.

Nach der Begrüßung mit Plätzchen und Punsch hielt die Dekanin Gabriele Burmann die Weihnachtsandacht und segnete alle. Die Andacht wurde umrahmt mit gemeinsamem Singen von Weihnachtsliedern. Danach servierten rund 25 Ehrenamtlichen Rinderbraten mit Spätzle, Gemüse und Kartoffelsalat.

Gespräche in einer sehr angenehmen Atmosphäre trugen ebenso zu einer rundum gelungenen Herberge bei. Den 30 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen wurde während des Abends mit Spielen-, Bastel- und Malangeboten in der Betreuungsecke eine Beschäftigung angeboten.

Zum Abschied erhielt jeder Gast eine gut gefüllte Weihnachtstüte. Diese war mit allerlei Nützlichem, wie Hygieneartikel, Wurst, Brot, Obst und Eintrittskarten für das Neu-Ulmer Hallenbad, gefüllt. Die Kinder- und Jugendlichentüten waren mit Spielsachen, Bücher, Kinogutscheine und Hygieneartikel ebenfalls reichlich bestückt.

Ohne Ehrenamtliche und zahlreiche Sponsoren wäre die Durchführung der "Diakonie Herberge" auch im 12. Jahr nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns sehr bei den insgesamt rund 30 Freiwilligen, die für die Herberge aktiv waren und direkt am Heiligen Abend ihre Zeit und ihr Engagement verschenkt haben. Auch den Ersthelfern des Bayerischen Roten Kreuzes für ihren ehrenamtlichen Einsatz herzlichen Dank. Ein großer Dank auch an Ebbo Riedmüller mit Team für deren Einsatz am Heiligen Abend, Bereitstellung des Barfüßers und das Essen. Besonderer Dank geht zudem an alle weiteren Sponsoren (Firmen, Privatpersonen und Vereinen), die unsere Herberge mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben.

Folgende können genannt werden (Alphabetische Reihenfolge):
Aliud Pharma GmbH, Bäckerei Honold, Barfüßer - das kleine Brauhaus GmbH, Bayerisches Rotes Kreuz, Blumen Miller GmbH, Buck's Höflesbeck, Carl Künkele zur SchapfenMühle GmbH & Co. KG, Dietrich Theater Sailer GbR, EBL GmbH, Evangelischer Gemeindeverein Pfuhl, Gastro-Menü GmbH, Hugendubel - Die Welt der Bücher, Kabuco Brenner, Kirsamers Backstube, MitarbeiterInnen / Frauenprojektteam der ratiopharm Gruppe, Metzgerei Gerhard Brenner, Metzgerei Geydan-Gnamm, Müller Ltd. & Co. KG, Recordati Pharma GmbH, Sparkasse Neu-Ulm, Stadt Neu-Ulm, UHU GmbH & Co. KG, Wonnemar Donaubad Ulm/Neu-Ulm sowie weitere Privatpersonen und Unternehmen, die nicht genannt werden möchten.

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Schüler/innen des Lessing Gymnasiums Neu-Ulm überreichen Spende an die Suchtberatung

Die Klasse 8a des Lessing Gymnasiums beschäftigte sich im Projektunterricht mit dem Thema "Drogen und Magersucht". Eine Gruppe baute in der Hirschstraße in Ulm einen Informationsstand auf, informierte über das Thema und sammelte Spenden. Es kamen 50,58 ? zusammen. Diese Summe wurde am 10.12.2014 an die Suchtberatung als Spende übergeben.

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Von links: Renate Janik (Leiterin der Suchtberatung), Lea Ellemann, Sarah Winkler, Alexander Hunger, Edmin Avdic ( Projektgruppe der Klasse 8 a des Lessing Gymnasiums)

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"Hat die CSU ihre Hausaufgaben gemacht?" Diakonie Bayern empfiehlt zum Asylrecht Nachsitzen in Wildbad Kreuth

Nürnberg, 7. Januar 2015 Vor Rechenfehlern in der Diskussion um das Asylrecht hat die Diakonie Bayern jetzt die CSU gewarnt. "Wenn in Kreuth, wie angekündigt, eine Beschleunigung der Asylverfahren gefordert wird, dann müssen auch die Kosten dafür auf den Tisch", sagte der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, Michael Bammessel, heute in Nürnberg. So müssten auch endlich die Verwaltungsgerichte personell besser ausgestattet werden, um Asylverfahren zügig abschließen zu können. "Die CSU kann nicht einzig vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine schnellere Bearbeitung der Anträge fordern, aber die eigenen Hausaufgaben vernachlässigen."

Es liege im Interesse gerade auch der Asylsuchenden, so Bammessel, dass die Asylanträge schnell bearbeitet werden können. Die Verzögerung im Verfahren ergebe sich auch durch den Stau bei der Bearbeitung der Klagen gegen die Ablehnung eines Asylantrags. Dies ist dann aber nicht mehr Aufgabe des Bundesamtes, sondern der Verwaltungsgerichte. Bammessel: "Verantwortlich für die Personalausstattung ist hier der CSU-regierte Freistaat." Dieser habe die dringend benötigte Kapazitätsaufstockung bisher vernachlässigt. "Es genügt nicht, stets allein auf den Bund zu verweisen. Die Aufgaben vor der eigenen Haustüre müssen ebenfalls benannt und erledigt werden." Dies bedeute auch: Es müsse seitens des Freistaates mehr Geld in die Hand genommen werde.
Dies gelte auch für das von der CSU immer wieder als Vorbild genannte "Schweizer Modell". Hier sei nicht nur der Betreuungsschlüssel deutlich höher als in Bayern - in Zürich sind 30 Beamte für 300 Asylbewerber zuständig -, es gebe auch eine staatlich finanzierte Rechtsberatungsstelle für die Asylsuchenden. Die Fälle würden so genauer abgeklärt werden. Durch die Stellungnahme der Rechtsvertretung würden die meisten formellen Fehler bereits im erstinstanzlichen Verfahren beseitigt. Bammessel: "Die Verfahren können natürlich beschleunigt werden - im Übrigen auch im Interesse der Bewerber. Aber umsonst gibt es das nicht."

Im Hinblick auf die Verteilung der Asylsuchenden in Europa mahnt der Diakonie-Präsident erneut an, dass sich die europäischen Staaten mit einer fairen Verteilung der Aufgaben bei der Aufnahme von Flüchtlingen beschäftigen sollen. Es ist erschreckend wie wenig solidarisch sich die europäischen Länder, die nicht unmittelbar von den Bootsflüchtlingen betroffen sind, verhalten. Deutschland sollte sich hier aktiv durch konstruktive Vorschläge, die auch die Aufnahme von Flüchtlingen aus Italien und Griechenland beinhalten, einbringen.

Generell warnte Bammessel davor, die bestehenden rechtsstaatlichen Grundlagen für bestimmte Asylbewerber auszuhöhlen: "Die im Asylrecht vorgesehene Prüfung drohender Gefahren müssen in jedem Einzelfall gründlich und im Rahmen eines ausreichenden Zeitrahmens vorgenommen werden." Michael Bammessel erinnerte daran, dass das Asylrecht einen hohen Rang in unserer Verfassung und auch in der EU-Grundrechte-Charta hat und daher entsprechend respektiert werden sollte.

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Die Diakonie Bayern bloggt auf YouTube unter dem Titel "Menschenkind"

Ein neues Jahr, ein neuer Name. Die Diakonie in Bayern bloggt auf YouTube zukünftig unter dem Titel "Menschenskind". Den Anfang macht Diakoniepräsident Michael Bammessel zum Thema "Passiv/Aktiv-Tausch". Eine Million Langzeitarbeitslose gibt es in Deutschland, eine Zahl, die sich seit Jahren nicht verändert. Der "Passiv/Aktiv-Tausch" wäre ein geeignetes Instrument. Doch wer sperrt sich dagegen? Ausgerechnet die Bayerische Staatsregierung.
Sie finden das Video hier: http://youtu.be/gwlqfj8zGYY?list=UUPvawUur1pApBjQdvueJSMQ

Der aktuelle Bericht des MDK ist Thema der neuen Ausgabe von "Menschenskind", dem Videoblog der Diakonie Bayern.
Sie finden sie in unserem YouTube-Kanal unter:
https://www.youtube.com/watch?v=_i4u1KGFm9E

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Termine für die Besinnung vor dem AKW Gundremmingen für das Jahr 2015

Die Termine für 2015 sind, jeweils 17 Uhr vor dem AKW Gundremmingen: 22.März; 14. Juni; 18. Oktober.
Natürlich freut sich das Pfarramt Reutti ganz besonders, den einen oder die andere dort begrüßen zu können. Das stärkt und motiviert sie immer ungemein.

Ganz kurz zum Thema der März-Besinnung: Keine Frage des Geschmacks
Die sog. 10 H - Regelung, die die bayerische Staatsregierung beschlossen bedeutet, dass ein neues Windkraftwerk einen Mindestabstand von 10 x der Höhe eines Windkraftwerks, (damit ist nicht die Nabenhöhe, sondern die höchste Höhe, die ein Rotorblatt erreicht, gemeint) von einem Wohnhaus haben muss. In einem Land wie Bayern, in dem es unzählige einzelne Gehöfte in der Landschaft gibt, die weniger als zwei Kilometer voneinander entfernt sind, bedeutet dies, dass der weitere Windkraftausbau damit nahezu gestoppt ist. Offizielle Begründung ist, dass Windkraftwerke das Landschaftsbild zerstören würden wie manche Landschaftsschützer behaupten. Dies ist aus unserer Sicht eine ästhetische bzw. Geschmacksfrage, über die man sicher streiten kann, die aber energiepolitischer Vernunft eigentlich nicht standhalten kann.
Gleichzeitig will die Bayer. Staatsregierung aber auch keine Stromtrassen für Strom aus dem Norden, der dort im Überschuss mit Windkraft erzeugt werden kann, erlauben, so dass es für uns so ausschaut, als würde auf diese Weise die Atomkraft doch noch durch die Hintertür länger am Laufen gehalten werden soll, speziell Block C in Gundremmingen.

Zur endgültigen Absage einer Genehmigung des Zwischenlagers in Brunsbüttel, die in den letzten Tagen durch die Presse ging:
Die Absage erfolgte letztlich, weil nicht nachgewiesen werden konnte, dass große Passierflugzeuge wie der A 380 die Wände dieses Zwischenlagers nicht zerstören und damit ungeheure Radioaktivität freisetzen könnten. Zur gruseligen Information: Die Wände und Decken des Zwischenlagers in Gundremmingen betragen nur etwa Dreiviertel der Dicke wie sie in Brunsbüttel geplant waren. Die neue Mauer ums Zwischenlager Gundremmingen hilft da gar nichts, sie dient eher dazu, Raketen, die von einem Terroristen auf der Schulter vom Boden abgefeuert werden können (und z.Zt. auf dem syrischen Markt wohl relativ leicht aus ehemaligen Armeebeständen besorgt werden können), abzuwehren. Immerhin...

Pfarramt Reutti
Auf dem Berg 3
89233 Neu-Ulm / Reutti
Tel.: 0731/75329
Fax: 0731/9709608

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Unterstützung für Vertriebene in der Ukraine

Nürnberg/Berlin 05.03.2015. Nürnberg/Berlin 05.03.2015. In der Ukraine sind wegen des bewaffneten Konfliktes im Osten des Landes mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Im Verlauf des Konfliktes verloren bis Anfang 2015 4.808 Menschen ihr Leben, über 10.000 wurden teilweise schwer verwundet. Innerhalb der Ukraine sind etwa 630.000 Menschen auf der Flucht, knapp 600.000 Menschen fanden Zuflucht in den Nachbarländern der Ukraine - 455.000 davon in Russland.

"Der Winter verschärft die Situation für die Menschen", sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. Deshalb sei es wichtig, die Notunterkünfte auszustatten und die Familien, die zumeist überstürzt aus den Konfliktgebieten geflohen sind, regelmäßig mit Decken und Winterkleidung zu versorgen.
"Als sie ihre Häuser verließen, dachten viele Familien, dass sie in ein oder zwei Wochen wieder zurückkehren könnten", berichtet Tetiana Basyuk von einer ukrainischen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. "Weil sie nicht viel mitnehmen konnten, fehlt den Flüchtlingen einfach alles: Kochgeschirr, Bettwäsche, Winterkleidung, Möbel." Gezielt unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe lokale Organisationen. Neben der Versorgung der Betroffenen mit Lebensmitteln, Haushalts- und Hygieneartikeln sowie der psychosozialen Beratung wird es darum gehen, Notunterkünfte auszustatten und die Familien auf den Winter vorzubereiten. Das umfangreiche Hilfsprogramm, das vom Auswärtigen Amt mit 495.000 Euro gefördert wird, erstreckt sich auf die Bezirke Donetsk, Luhansk, Kharkiv, Dnipropetrovsk, Kiew und Vinnytsaund.

Der Winter verschärft die Situation
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass fast ein Viertel der Bevölkerung aus der Donbass-Region, die die Bezirke Donezk und Luhansk umfasst und eines der wichtigsten industriellen Zentren der Ukraine ist, geflohen ist. In der Stadt Luhansk gibt es schon seit Monaten kaum noch Strom und Wasser für die verbliebenen Einwohner.
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Die bayerische Landeskirche, unterstützt als Partnerkirche sowohl das Ökumenische Hilfswerk Ungarn, das in der Ukraine aktiv ist, als auch die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche (DELKU) in der Ukraine. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt auf beratender und finanzieller Ebene drei lokale Partner bei der Versorgung der Flüchtlinge. Seit Anfang Dezember 2014 verteilt die Diakonie Katastrophenhilfe in Kooperation mit der Organisation Child Well Being Fund (CWBF) über verschiedene zentrale Punkte Lebensmittelpakete, alltägliche Gebrauchsgegenstände (z.B. Küchenutensilien), Hygienepakete, Medikamenten-Kits und Gebrauchsgegenstände für die kalte Jahreszeit an etwa 3200 Binnenvertriebene und Menschen, die in der Konfliktregion leben.

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Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe
Konto: 502502, BLZ 210 602 37, Evangelische Darlehnsgenossenschaft Kiel
IBAN: DE26210602370000502502,  BIC: GENODEF1EDG
Stichwort: Ukraine-Krise
Weitere Informationen: Fritz Blanz, Diakonie Katastrophenhilfe Bayern, Tel: 0911 935 44 44, blanz@diakonie-bayern.de
Pressekontakt: Anne Dreyer, Tel.: 030 65211 4430,
anne.dreyer@diakonie-katastrophenhilfe.de

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