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Ausgabe 01/2016 vom 02.03.2016

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
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Ihr Diakonie-Team

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INHALT

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Jahrespressekonferenz der Diakonie Bayern:  Staatsregierung mitverantwortlich für schlechte Betreuung von Flüchtlingen. Fatale Entwicklung in der Pflege

Nürnberg, 15.2.2016 Die bayerische Staatsregierung ist mitverantwortlich für unbetreute Flüchtlingsunterkünfte. Diesen Schluss zog der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, heute auf der Jahrespressekonferenz des Wohlfahrtsverbandes in Nürnberg. „Die Diakonie in Bayern betreut mehr als ein Viertel aller Flüchtlinge im Freistaat – mit einem Personalschlüssel, der deutlich unter den Vorgaben des Freistaates liegt.“ Die entsprechende Förderrichtlinie sieht – je nach Einrichtung - einen Schlüssel  von 1:100 bzw. 1:150 vor. „De facto aber beraten unsere Mitarbeitenden im Schnitt 400, in Einzelfällen sogar bis zu 700 Flüchtlinge.“ Der Stellenbedarf, so der Verbandspräsident, sei doppelt so hoch. „Die Staatsregierung trägt durch die ungenügende Förderung eine Mitverantwortung daran, dass es unbetreute Unterkünfte gibt.“

Mit siebzig Prozent beteiligt sich der Freistaat an den Personalkosten – den Rest, inklusive der Sachmittel, etwa für Büros sowie für Fahrtkosten, müssten die Träger selbst aufbringen. Bammessel: „Das sind bis zu 20.000 Euro pro Stelle – eine Summe, die kaum ein Diakonisches Werk einfach ‚mal so‘ abzwacken kann.“  Die Diakonie wolle zwar den Menschen zur Seite stehen, die Hilfe bräuchten und habe darum die Zahl der Stellen für die Asylsozialberatung von 2011 bis heute von 18 auf 106 mit insgesamt 150 Mitarbeitenden aufgestockt – „mit einem Einsatz von jährlich zwei Millionen Euro an kirchlichen und diakonischen Eigenmitteln.“ Bammessel: „Wir werden weiter aufstocken, wir kommen aber an unsere Grenzen.“

Vor der Presse wies Bammessel erneut auf die Situation in der Bamberger „Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE)“ hin. Er begrüßte es, dass „durch Bündelung von Behörden erreicht wird, dass lange stockende Asylverfahren nun endlich in wenigen Wochen durchgeführt werden.“ Er wiederholte allerdings seine Kritik an der Unterbringung der über 1.200 Menschen in der Bamberger ARE. 15 bis 17 Personen seien in 70-Quadratmeter-Wohungen untergebracht, die praktisch nur aus eng belegten Schlafräumen bestünden. „Für Familien mit kleinen Kindern oder für schwangere Frauen ist das kaum akzeptabel.“

Höhere Investitionen in den sozialen Wohnungsbau forderte der 2. Vorstand der Diakonie Bayern, Dr. Tobias Mähner: „Der Bundesregierung zufolge brauchen wir pro Jahr 350.000 neue Wohnungen – die knapp 30.000 neuen Wohnungen, die Bayern bis 2019 fördern möchte, sind da bei weitem nicht ausreichend.“ Mähner betonte, dass das Bedarf an zusätzlichen Wohnungen nicht vorrangig mit den gestiegenen Flüchtlingszahlen zu tun habe. „Insgesamt haben 30 Prozent der Bevölkerung aufgrund ihres geringen Einkommens Anspruch auf eine Sozialwohnung – gleichzeitig hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Bayern von 1999 auf 2014 nahezu halbiert – auf 130.000.“

Angesichts der drohenden Zunahme von Wohnungslosigkeit forderte Mähner, flächendeckend sogenannte „Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit“ zu finanzieren. „Wir haben in einer Studie nachgewiesen, dass durch die entsprechende Beratung immense Einsparungen bei den Sozialleistungen möglich sind.“ Allein in Oberbayern und Schwaben würde die Beratungsarbeit der Diakonie Einsparungen von 2,3 Millionen Euro ermöglichen. Der Diakonie-Vorstand bezifferte die bayernweite Summe auf etwa 20 Millionen Euro pro Jahr.

Kritik äußerte die Diakonie am Pflegequalitätsgesetz II, das vor wenigen Wochen in Kraft getreten ist. Birgit Löwe, für die Pflege verantwortliches Vorstandsmitglied des Verbandes, begrüßte es zwar, dass zukünftig der Eigenanteil von Bewohnerinnen und Bewohnern von Altenheimen nicht mehr mit zunehmender Pflegebedürftigkeit steigen werde. Stattdessen soll für jede Einrichtung ein gemittelter Durchschnitt errechnet werden, so dass jeder Bewohner den gleichen Eigenanteil an den Pflegekosten zu zahlen hat – unabhängig vom tatsächlichen Pflegebedarf.

Aber: „Die Konsequenz ist, dass Menschen mit einem geringeren Pflegebedarf zukünftig im Verhältnis deutlich mehr werden zahlen müssen.“ Es werden, so Löwe, „Menschen immer später in ein Pflegeheim ziehen. Ein überproportional hoher Anteil an Bewohnern und Bewohnerinnen mit hohem Pflegebedarf wird dort die Kosten aber noch weiter steigen lassen.“ Löwe sprach in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Kettenreaktion.“

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
D. Wagner

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Daniel Wagner
Pressesprecher

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90408 Nürnberg
Tel:    0911 / 9354-205
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Aus Fremden werden Freunde. Diakonie Bayern sammelt für die Flüchtlingsarbeit

Nürnberg/Regensburg 29.02.2016 Mit einem gemeinsamen Besuch in einer Einrichtung für junge Flüchtlinge und Migranten haben der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, sowie Bayerns Sozialministerin Emilia Müller auf die Frühjahrssammlung der bayerischen Diakonie aufmerksam gemacht. „Die Integration der Flüchtlinge, die bei uns bleiben werden, ist eine der Zukunftsaufgaben für unsere Gesellschaft. Wenn wir sie meistern, wird es ein Gewinn für unser Land sein“, so Bammessel anschließend vor der Presse. Er betonte die gemeinsamen Anstrengungen von Freistaat und Wohlfahrtsverbänden, diesen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu ermöglichen.

Beim traditionellen Rollentausch von Diakoniepräsident und Sozialministerin anlässlich der Frühjahrssammlung der Diakonie arbeiteten Bammessel und Müller in der Jugendwerkstatt Regensburg mit und nahmen gemeinsam mit jungen Migranten an einem Nähkurs teil.

Bammessel betonte anschließend, dass von jungen Migranten und Migrantinnen zu Recht ein Eigenbeitrag zur Integration in ihre zukünftige Heimat erwartet und auch gefordert werden dürfe. Bammessel: „Insofern ist der Ansatz des Bayerischen Integrationsgesetzes, das ja seit einigen Tagen im Entwurf  vorliegt, im Grundsatz richtig. Zwar wird über die Details im Einzelnen noch zu sprechen sein, den Ansatz ‚Fördern und Fordern‘ jedoch halten wir durchaus für angemessen.“

Bammessel würdigte ausdrücklich das Engagement des Freistaates für die Integration von Flüchtlingen. Man sei zwar in der Flüchtlingspolitik nicht immer einer Meinung. Er freue sich aber darüber, dass der Freistaat insbesondere für die Integrationsmaßnahmen beträchtliche Mittel zur Verfügung stelle – sowohl im Rahmen des Staatshaushaltes als auch im Rahmen des Programms ‚Zusammenhalt fördern, Integration stärken‘. Bammessel: „Ich weiß, dass die Diakonie in Bayern und die bayerische Staatsregierung hier im Grundsatz die gleichen Ziele verfolgen, nämlich den Menschen, die hier in Deutschland bleiben, ein tragfähiges Fundament für ihr Leben bei uns zu vermitteln.“

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller ergänzte: „Die Staatsregierung setzt bei der Integration auf drei Säulen: Sprache, Arbeit, Wertevermittlung. Wir investieren 548 Millionen Euro, damit Flüchtlinge schnell eigenständig im Alltag zurechtkommen und eine Arbeit finden können. Das ist unser wichtigstes Ziel, damit Bayern wirtschaftlich stabil bleibt und ein friedliches Zusammenleben in unserer Wertegemeinschaft gelingen kann.“  

Die Mittel der Frühjahrssammlung 2016, die vom 7. bis zum 13. März in ganz Bayern stattfindet, kommen unter anderem den Angeboten der bayerischen Diakonie für Flüchtlinge zugute. Im vergangenen Jahr belief sich das Ergebnis der Frühjahrssammlung auf 717.000 Euro – etwa 50.000 weniger als im Vorjahr.

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Daniel Wagner
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SPZ Illertissen - Tagesstätte
Stand am Weihnachtsmarkt 2015


Die Tagesstätte hatte zum ersten Mal einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Viele fleißige Hände waren seit September damit beschäftigt, die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt zu treffen.
Somit hatten wir vieles im Angebot, u.a. selbst gestrickte Mützen, Schals, Socken und kunstvolle Holz- sowie selbstgemachte Dekoarbeiten.

Eingeteilt in 3 Schichten präsentierten wir unsere Artikel von 11:00 bis 20:00 Uhr auf dem Dietenheimer Weihnachtsmarkt. Trotz nasskaltem und stürmischem Wetter, haben wir am ersten Adventssonntag an unserem Stand tapfer durchgehalten.

Unser Fazit:
Der Dietenheimer Weihnachtsmarkt war klein aber fein, die Stimmung war famos und wir wurden viele Sachen los.
Die Strickwaren waren der Renner, das sagten auch die Kenner.

Verfasst durch die Besucher der Tagesstätte Illertissen

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Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art

Es war gerade September als einer meiner Klienten in meiner Sprechstunde auf mich zukam. Der Mann war Syrer und in einer Unterkunft für Männer im Landkreis Günzburg untergebracht. Voller Freude erzählte er mir, dass nun auch seine Frau und seine beiden Kinder in Deutschland seien. Natürlich war es der Wunsch des Mannes mit seiner Familie zusammen leben zu können –am besten auch in Burgau, da er dort schon viele Menschen kannte und sich im alltäglichen Leben zurecht fand.
Da die Unterkunft in Burgau aber nur für Männer war, musste eine andere Lösung her. Wir fanden heraus, dass dort in Kürze ein neues Asylheim eröffnen sollte, in dem noch nicht alle Zimmer belegt waren. Der Hausbesitzer wollte sich dafür einsetzen, dass die Familie eines der Zimmer bekam. Dies war eine erste Erleichterung für den Klienten.
Die Familie musste nun einen Antrag stellen, dass Sie zu dem Familienvater nach Burgau verlegt werden wollte. Normalerweise ist eine solche Familienzusammenführung relativ schnell und ohne größere Probleme möglich. In diesem Fall sollte sich die Zusammenführung aber noch etwas hinziehen.
Es stellte sich heraus, dass die Familie nur in einer Notunterkunft untergebracht war. Sie sollten aber nur zwei bis drei Wochen in dieser Unterkunft leben und dann zu ihrem endgültigen Wohnort verteilt werden. Erst dann war eine Zusammenführung der Familie möglich.
Es ist schwierig, solche geregelten Vorgänge den Flüchtlingen zu erklären. Vor allem, weil die Logik dahinter auch für uns nicht immer nachvollziehbar ist. Warum muss ich umverteilt werden, um dann erneut einen Antrag auf Umverteilung zu stellen?
Es war aber nun mal nicht zu ändern. Daher vertröstete ich den Mann, noch ein paar Wochen zu warten.
Es wurde Ende November und die Familie lebte immer noch in der Notunterkunft – aus zwei Wochen waren nun fast acht geworden. Die Kinder des Mannes weinten jedes Mal am Telefon, sie hatten ihren Papa nun schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen.
In einer Notunterkunft ist keine Beratung vorgesehen, sodass es auch keine Kollegen gab, die wir hätten mit in das Boot holen können und alle Behörden, die wir ans Telefon bekamen, vertrösteten uns nur darauf weiter zu warten. Nach etlichen Telefonaten, konnte ich den Helferkreis des Ortes ausfindig machen. Doch auch diese waren nur in den normalen Unterkünften und nicht in der Notunterbringung unterwegs. Eine Frau bot sich dann aber an, die Familie aufzusuchen und die Sache in die Hand zu nehmen. Ich erklärte ihr am Telefon genau das weitere Vorgehen. Ich war sehr froh über diese Hilfe, denn ich hatte die Familie noch nie persönlich gesehen, um zu erklären, welcher Antrag genau ausgefüllt werden musste, wenn die Zeit dazu kam. Die Familie sprach zwar gebrochen Englisch, aber über das Telefon weiß man nie mit Sicherheit, ob auch wirklich alles verstanden wird.
Mittlerweile war Weihnachten geworden und ich startete in den Urlaub.
Als ich im Januar wieder zurück bei der Arbeit war, fand ich den Mann nicht mehr in der Unterkunft vor. Als ich mich nach ihm erkundigte, erfuhr ich, dass mittlerweile seine Familie nach Burgau kommen durfte, die Familie hatte sogar schon das Weihnachtsfest zusammen gefeiert.
Ich fuhr am Abend bei der Familie vorbei und wurde von allen Vieren gedrückt und in den Arm genommen.
Es ist wohl momentan ein großes Chaos in der Flüchtlingsarbeit. Gesetze ändern sich relativ schnell, Menschen kommen und gehen und man weiß vor lauter Anträgen und Dokumenten oft nicht mehr, womit man beginnen soll. Was man heute sagt, kann morgen schon wieder anders sein. Doch zu sehen, wie glücklich die eigenen Bemühungen andere Menschen machen können, gibt der ganzen Arbeit einen Sinn.

Lucia Grau, Asylsozialberatung Landkreis Günzburg und Dillingen

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Flüchtlingshilfe der Diakonie Katastrophenhilfe

„Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge“, mit dieser Aussage ging die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Frau Cornelia Füllkrug-Weitzel an die Öffentlichkeit. Von den 60 Millionen Menschen auf der Flucht finden 80% Zuflucht in den Entwicklungsländern; nur ein kleiner Teil erreicht den Westen. Um die Nachbarländer in ihrer Flüchtlingshilfe zu unterstützen hat die Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit dem Auswärtigen Amt Hilfsprogramme aufgelegt. Die staatliche Hilfe fällt umso höher aus, je mehr Eigenmittel eingebracht werden. So versucht die Diakonie die Fördersummen auszuweiten, um viele Hilfen anzubieten.

Die Hilfen konzentrieren sich auf die Erstversorgung und den Schutz vor der kalten Jahreszeit. Die Diakonie Katastrophenhilfe erreicht mit ihrem Hilfsprogramm mehr als 710.000 Menschen in Syrien – darunter vor allem Flüchtlingsfamilien, die außerhalb der offiziellen Camps wohnen und Gemeinden, die Vertriebene aufnehmen.Für die Umsetzung verschiedener Projekte erhielt das Hilfswerk seit 2012 rund 25 Millionen Euro an Fördermitteln und stellte selber 5,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Irak versorgt die Diakonie Binnenflüchtlinge. Sie unterstützt gemeinsam mit ihrer lokalen Partnerorganisation REACH (Rehabilitation, Education and Community‘s Health) syrische und vertriebene irakische Flüchtlinge mit Nahrungsmittel-, Hygiene- und Gesundheitspaketen, Mietzuschüssen und psychosozialer Hilfe. Mit „cash for work“-Maßnahmen möchte das Hilfswerk Familien ein Einkommen schaffen, indem die Begünstigten bei den Pack- und Verteilaktionen mitarbeiten.

Das Konigreich Jordanien versorgt über 630.000 syrische Flüchtlinge. Wir unterstüzen die Organisationen vor Ort mit Mietzuschüssen, Haushaltsbedarf, Kleidung, Hygieneutensilien und Schulmaterial für die Kinder. Für den bevorstehenden Winter werden 3.000 Winterdecken und 1.200 Kleidungspakete an insgesamt 2.200 Familien verteilt. Eine besondere Aufgabe liegt in der Versorgung von behinderten Flüchtlingen.

Weitere 1,1 Millionen Menschen suchen im Libanon Zuflucht, einem Land das selber nur eine Bevölkerungszahl von 4,5 Millionen Menschen aufweist. Neben den herkömmlichen Hilfen spielen hier die psychosoziale Betreuung und Bildungsangebote für Kinder eine wichtige Rolle.

Mit 2,2 Millionen Flüchtlingen hat die Türkei die meisten Vertriebenen aus Syrien und dem Irak aufgenommen.Dort ist die Diakonie Katastrophenhilfe bereits seit 2012 aktiv. So wurden im Jahr 2014 500 Familien aus dem Nordirak u. a. Jessiten betreut. Heute erreicht die psychosoziale Hilfe dank der Kooperation mit Gemeindezentren 1,2 Millionen Menschen.

In Europa ist die Versorgung der Transitzentren mit Toiletten und Duschen vorrangig. Zudem sind die Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie der Ausbau der Unterkünfte vorrangige Aufgaben. Für die umfassenden Aufgaben, die von Action by Churches Together (ACT-Genf) koordiniert werden, benötigt die Diakonie weiterhin Spenden. Jeder Beitrag hilft weiter

Diakonie Katastrophenhilfe: Evangelische Bank, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02,
BIC: GENODEF1EK1
oder online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden
Spendenstichwort: Flüchtlingshilfe weltweit

Weitere Informationen finden Sie unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Oder Diakonie Bayern, Fritz Blanz, blanz@diakonie-bayern.de

Derzeit ist die  Diakonie Katastrophenhilfe in folgenden Ländern aktiv:
SYRIEN: Damascus, Rif Damascus, Aleppo, Hasakeh, Dara’a, Homs, Hama, Tartous, Sweida, Lattakia Gov.
IRAK: Provinzen Erbil, Dohuk und Suleimaniyah – Kurdistan
JORDANIEN: Regierungsbezirk Amman, Zarqa, Mafraq, Ramtha, Madaba und Za’tari Camp
LIBANON: Zahle/ Bekaa und Rmeich im Süd-Libanon sowie Tripoli und Umgebung im Norden &  Mt. Lebanon
TÜRKEI: Provinz Hatay, Gaziantep und Şanlıurfa, die Städte Diyarbakir und Batman
Europa: Auf der Transitroute Griechenland, Serbien

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Rückblick „Diakonie-Herberge“ am Heiligen Abend 2015

Zur 13. „Diakonie Herberge“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V. am Heiligen Abend kamen rund 300 Menschen in den Barfüßer. Eingeladen waren Menschen, die ansonsten den Abend alleine hätten verbringen müssen, psychisch krank sind oder von Armut betroffen sind. Es war, wie inzwischen schon Tradition, eine äußerst friedliche und gemütliche Stimmung.

Nach der Begrüßung mit Plätzchen und Punsch hielt die Dekanin Gabriele Burmann die Weihnachtsandacht und segnete alle. Die Andacht wurde umrahmt mit gemeinsamem Singen von Weihnachtsliedern. Begleitet wurde mit Keyboard und Akkordeon. Danach servierten rund 30 Ehrenamtlichen Rinderbraten mit Spätzle, Gemüse und Kartoffelsalat.

Gespräche in einer sehr angenehmen Atmosphäre trugen ebenso zu einer rundum gelungenen Herberge bei. Den 20 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen wurde während des Abends mit Spielen-, Bastel- und Malangeboten in der Betreuungsecke eine Beschäftigung angeboten.

Zum Abschied erhielt jeder Gast eine gut gefüllte Weihnachtstüte. Diese war mit allerlei Nützlichem, wie Hygieneartikel, Wurst, Brot, Obst und Eintrittskarten für das Neu-Ulmer Hallenbad, gefüllt. Die Kinder- und Jugendlichentüten waren mit Spielsachen, Bücher, Kinogutscheine und Hygieneartikel ebenfalls reichlich bestückt.

Ohne Ehrenamtliche und zahlreiche Sponsoren wäre die Durchführung der „Diakonie Herberge“ auch im 13. Jahr nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns sehr bei den rund 30 Freiwilligen, die für die Herberge aktiv waren und direkt am Heiligen Abend ihre Zeit und ihr Engagement verschenkt haben. Auch den Ersthelfern des Bayerischen Roten Kreuzes für ihren ehrenamtlichen Einsatz herzlichen Dank. Ein großer Dank auch an Ebbo Riedmüller mit Team für deren Einsatz, Bereitstellung des Barfüßers und das Essen. Besonderer Dank geht zudem an alle weiteren Sponsoren (Firmen, Privatpersonen und Vereinen), die unsere Herberge mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben.

Folgende können genannt werden (Alphabetische Reihenfolge):
Aliud Pharma GmbH, Bäckerei Honold, Barfüßer - das kleine Brauhaus GmbH, Bayerisches Rotes Kreuz, Buck‘s Höflesbeck, Carl Künkele zur SchapfenMühle GmbH & Co. KG, Dietrich Theater Sailer GbR, EBL GmbH, Evangelischer Gemeindeverein Pfuhl, Gastro-Menü GmbH, Hugendubel - Die Welt der Bücher, Kabuco Brenner, Kirsamers Backstube, MitarbeiterInnen / Frauenprojektteam der ratiopharm Gruppe, Metzgerei Gerhard Brenner, Metzgerei Geydan-Gnamm, Müller Ltd. & Co. KG, Recordati Pharma GmbH, Sparkasse Neu-Ulm, Sportfreund, Sport Sohn, Stadt Neu-Ulm, UHU GmbH & Co. KG sowie weitere Privatpersonen und Unternehmen.
 
 

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Videoblog 1/2016: Müssen Mitarbeitende der Diakonie zwangsläufig Mitglied in einer christlichen Kirche sein?

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Berichterstattung über die mögliche Änderung der sogenannten ACK-Klausel hat Zustimmung, aber auch Kritik erfahren. Im aktuellen Videoblog der Diakonie Bayern nimmt Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, darum Stellung zu der Frage, ob Mitarbeitende der Diakonie unbedingt Mitglied in einer christlichen Kirche sein müssen.

Sie finden den Beitrag auf facebook unter
www.facebook.com/DiakonieBayern

sowie auf Youtube unter
https://youtu.be/gL4jW0vy7sA

Mit freundlichen Grüßen
D. Wagner
Diakonisches Werk Bayern e.V.

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Zwei Zeitungsartikel über die Arbeit der Drogenberatung “Drob Inn “

Badesalz statt Heroin
Russisches Roulette mit Drogen: „Legal Highs“ brachten Sebastian Fischer fast ins Grab


Bunte Tütchen für billiges Geld: Künstliche Drogen sind im Internet ganz einfach per Mausklick erhältlich - und durch immer neue Zusammensetzungen juristisch nur schwer zu verfolgen. Ein Ex-Junkie berichtet.
Hier zum Zeitungsartikel: http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Russisches-Roulette-mit-Drogen-Legal-Highs-brachten-Sebastian-Fischer-fast-ins-Grab-253391.html

Schwieriger Neustart nach Drogenzeit

Der Weg aus der Drogenabhängigkeit ist steinig. Lea S. gibt sich da keinen Illusionen hin. Die junge Mutter nimmt deshalb professionelle Hilfe in Anspruch. Aber es fehlt einfach auch am Geld.
Hier zum Zeitungsartikel: http://www.swp.de/ehingen/lokales/ulm_neu_ulm/Schwieriger-Neustart-nach-Drogenzeit;art1158049,3546987

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Orgelmusik bei Kerzenschein

Eine besondere Einstimmung auf den 4.Advent konnten zahlreiche Zuhörer am 19.12.2015 in der Petruskirche erleben.
Oliver Scheffels an der Orgel und Sigrun Rose als Geschichtenerzählerin begeisterten in dem nur mit Kerzen illuminierten Kirchenraum.

Oliver Scheffels an der Orgel mit Jochen Grube
Geschichtenerzaehlerin_Sigrun_Rose
Begruessung_durch_Oliver_Scheffels

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Zeitungsartikel Über Wohnverbund

Seelisch Kranke stützen

Wenn die Psyche krank ist, kann allein der Alltag für die Betroffenen zur Herausforderung werden. Ob in der Wohngruppe oder ambulant daheim: Das Diakonische Werk Neu-Ulm bietet flexible Hilfe.

Hier zum Zeitungsartikel: http://www.swp.de/ulm/lokales/aktion100000/Seelisch-Kranke-stuetzen;art1158049,3633092

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Ehe-, Familie und Lebensberatung und Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit stellen sich vor

Die beiden Sozialpädagoginnen Ruth-Anne Barbutev von der Ehe-, Familie- und Lebensberatung der Diözese Augsburg (Außenstelle Dillingen) und Ingrid Braun von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e. V. (Außenstelle Dillingen) stellten am 13. Januar 2016 beim Frauenfrühstück im Evang. Gemeindehaus in Dillingen ihre Tätigkeitsbereiche vor.

Frau Barbutev berichtete über das Angebot und die Arbeitsweise der EFL-Beratungsstelle. Wichtig war ihr zu verdeutlichen,  dass eine Beratung dabei helfen kann, besser mit Krisen umzugehen und mehr über sich selbst zu erfahren, sowie eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Mit einem Zaubertrick, der veranschaulichte, dass es hilfreich ist, in schwierigen Situationen nicht nur das Schwere und Schwierige, sondern auch das  Gelingende im Leben im Auge zu behalten, beendete sie ihre Ausführungen.

Frau Braun erklärte, dass die KASA einerseits berät, die richtige spezialisierte Beratungsstelle für sein Anliegen zu finden, andererseits liegt die Hauptaufgabe in der Existenzsicherung. Dabei wird bei finanziellen Schwierigkeiten über zustehende gesetzliche Ansprüche und finanzielle Hilfsmöglichkeiten informiert und Unterstützung z. B. beim Ausfüllen von Formularen angeboten. 

Kontaktdaten:
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA)
Ingrid Braun
Martin-Luther-Platz 1, Dillingen
Tel: 0176 – 45 54 56 83
Email: kasa-dillingen@diakonie-neu-ulm.de

Kontaktdaten:
Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familie- und Lebensfragen
Ruth-Anne Barbutev
Regens-Wagner-Str. 2, Dillingen
Tel: 09071 - 8401

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Informieren Sie sich hier über die Stellenangebote der Diakonie Neu-Ulm:
http://www.diakonie-neu-ulm.de/html/stellenangebote.html

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