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Ausgabe 03/2018 vom 18.12.2018

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
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INHALT

  1. Postkarten-Aktion der Suchtberatung Neu-Ulm in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung (HfK + G) Ulm
  2. Flüchtlingsberatung und Ambulante Jugendhilfe bringt Konfis und Flüchtlinge zusammen
  3. Dankbar leben – Diakonie Gottesdienst zum Erntedankfest in der Evang. Kirchengemeinde Dillingen am 07.10.2018
  4. Einweihung des Sozialpsychiatrischen Zentrums in der Tagesstätte Illertissen
  5. Freiwilligenzentrum STELLWERK erobert die Herzen der dm-Kunden und gewinnt das Projekt „Helfer Herzen“
  6. Diakonie Herberge am Heiligen Abend
  7. Neues aus der Tagesstätte für seelische Gesundheit
  8. Konfirmandenrallye zur Herbstsammlung der Diakonie Neu-Ulm
  9. Am 04. Dezember hat die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) mit einem Festakt die Räume in der Friedenstraße 7, Neu-Ulm offiziell eröffnet.
  10. Das Kochbuch „Reing’schmeckt“ gewinnt Integrationspreis des Landkreises Günzburg
  11. Schwäbischer Integrationspreis
  12. Neue Beratungsstelle in Neu-Ulm bietet Unterstützung für Behinderte

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Postkarten-Aktion der Suchtberatung Neu-Ulm in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung (HfK + G) Ulm

Das Team der Suchtberatung hatte im Frühjahr dieses Jahres die Idee, durch eine Aktion mehr Menschen zu dem Thema Sucht anzusprechen und auf das Hilfsangebot der Suchtberatung aufmerksam zu machen. Der Übergang zwischen Missbrauch und Abhängigkeit ist fließend und je früher Hilfsangebote in Anspruch genommen werden, desto besser können Hilfsmaßnahmen greifen.

Insbesondere jüngere Menschen sollen im Bereich Alkohol, Glücksspiel oder Medien angesprochen werden. Deshalb wurde in einer Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung (HfK + G) in Ulm, Herr Prof. Mark Schmid, Dozent Robert Heissman und Studenten Postkarten entworfen, die in Bars, Clubs, Kneipen verteilt wurden. Die Studenten des zweiten Semesters des Studiengangs Kommunikationsdesign befassten sich intensiv mit dem Thema Sucht und setzten ihre Ideen grafisch um. „Unsere Studenten sollen auch Erfahrungen mit Realprojekten sammeln. Zudem ist das Thema Sucht ein gesellschaftlich wichtiges. Das fanden unsere Studenten interessant“ erzählt Professor Mark Schmid. Das bestätigt Studentin Sinem Misirli. Für sie sind diejenigen die sich zu ihrer Sucht bekennen und Hilfe holen die wahren Helden. „ Ich hatte beim Projekt das Gefühl etwas für die Gesellschaft zu leisten“.

Es wurden insgesamt 10 Postkartenentwürfe für die Aktion von der Diakonie ausgewählt. Wir hoffen auf weitere interessante Aktionen in gemeinsamer Kooperation!

Suchtberatung Diakonie Neu-Ulm e.V.

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Flüchtlingsberatung und Ambulante Jugendhilfe bringt Konfis und Flüchtlinge zusammen

Erstaunliche Alltagsroutine bei der Begegnung mit Flüchtlingen zeigten die Konfirmanden des Dekanats Neu Ulm bei Konfi Rallye am 20. Oktober. Der Trick dabei, es ging um ein einfaches Kennenlernen ,kinderleicht sozusagen, wie im Spiel, ein gemeinsames Kicker Spiel und kurzes Abfragen der Hobbys und Interessen. Da zeigte sich schnell, die deutschen Jugendlichen und ihre ausländischen Gegenüber hatten keinerlei Probleme über Lieblingsfußballverein- Farben oder Tiere ins Gespräch zu kommen. Kathrin Kudermann von den Ambulanten Jugendhilfen und Daniel Sperl von der Flüchtlings- und Integrationsberatung hatten sich einen „Interkulturellen Tischkicker Contest ausgedacht. Ziel war es, in Zweierteams bestehend aus Konfi und Flüchtling beim Kickerspiel und beim Interview möglichst viele Tore zu schießen und „Kennenlern-Punkte“ zu sammeln. Am Ende gab es Urkunden für die Besten und die Erkenntnis, es geht erstaunlich leicht mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Denn so unterschiedlich ist man dann doch nicht.

Wir bedanken uns bei allen acht Flüchtlingen, die freiwillig mitgemacht haben.

Daniel Sperl und Kathrin Kudermann

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Dankbar leben – Diakonie Gottesdienst zum Erntedankfest in der Evang. Kirchengemeinde Dillingen am 07.10.2018

Einen bunten Gottesdienst zum Erntedankfest feierte die Evang. Kirchengemeinde Dillingen, der auch von Dekan Pommer besucht wurde. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Neu-Ulm von der Außenstelle in Dillingen haben diesen Gottesdienst neben weiteren Gemeindemitgliedern mitgestaltet. Integrationsberaterin Ella Gillert und ihr Kollege Dieter Kogge von der Flüchtlingsberatung haben ebenso mitgewirkt, wie die Sozialpaten um Ingrid Braun von der KASA, die die aufklärenden Texte zum Thema Wohnungsnot, prekäre Arbeitsverhältnisse und Familien am Existenzminimum verfasst hat.

Im Gegensatz dazu wurde an die Dinge erinnert, die das Leben schön und angenehm machen. Eine gemütliche Wohnung, eine sinnstiftende Arbeitsstelle, von der man gut leben kann – Dankbar - leben kann, so das Motto des Gottesdienstes.

Als Erinnerung daran, dass alles Große, auch die ABHILFE der großen Not in der Welt, klein beginnt, wurden über 100 mit Sonnenblumen bemalte Tütchen ausgegeben, in denen die Gottesdienstbesucher den Samen der Sonnenblume mitnehmen durften.

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Einweihung des Sozialpsychiatrischen Zentrums in der Tagesstätte Illertissen

Im Frühjahr stemmten wir den großen Umzug in den Unteren Graben 7. Am 7. Dezember fand schließlich unsere Einweihung statt, die wir mit einem Tag der offenen Tür verbanden. In unseren nun ebenerdig liegenden schönen, hellen Räumlichkeiten wurden herzliche Grußworte gesprochen. Es sprachen: Till Bauer, Leiter des Sozialpsychiatrischen Zentrums Illertissen; die 1. Vorsitzende der Diakonie Corinna Deininger; die 2. Bürgermeisterin Gabriele Weikmann-Kristen; Christine Oestreicher als Vertreterin des Bezirk Schwabens und die Leiterin des sozialpsychiatrischen Dienstes der Caritas, Bernadette Menacher. Hans-Joachim Scharrer, Pfarrer der evangelischen Gemeinde, segnete die Tagesstätte mit den Worten: „Einer trage des anderen Last“. Der gemischte Chor der Tagesstätte lockerte die Feier mit seinen musikalischen Darbietungen auf. Für das leibliche Wohl wurden leckere Canapés gereicht, dazu gab es vorzügliche, alkoholfreie Cocktails. Die Besucher/innen der Tagesstätte rundeten das Buffet mit selbstgebackenen Kuchen ab. Passend zur Adventszeit boten wir die in der Tagesstätte selbsthergestellten Weihnachtsartikel im Rahmen eines kleinen Basars an. Zur Freude unserer Besucher/innen wechselten Mützen, Schals, Engel, Tannenbäume und Kuscheltiere ihre Besitzer. Im Laufe des Nachmittags stellten die verschiedensten Dienste wie Sucht- und Drogenberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas und Ambulant Betreutes Wohnen ihre Arbeit anschaulich dar. Viele interessante und offene Gespräche führten zu neuen Kontakten und der Erkenntnis, dass kurze Wege sinnvoll und wichtig sind.

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Freiwilligenzentrum STELLWERK erobert die Herzen der dm-Kunden und gewinnt das Projekt „Helfer Herzen“

Günzburg, 18. Oktober 2018

Unter dem Motto „Herz zeigen“ unterstützten die dm-Drogeriemärkte deutschlandweit in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 14. bis 22. September 2018 Einrichtungen mit Spendengeldern. Im Fokus der Aktion stand die Sichtbarmachung des gesellschaftlichen Engagements. 
Auch der Drogeriemarkt Günzburg nahm an der Aktion "Herz zeigen!" teil. Kunden des Drogeriemarktes waren aufgerufen, zwischen zwei Spendenempfängern abzustimmen. Zur Auswahl standen das Projekt „Schülerpaten“ des Freiwilligenzentrums STELLWERK und das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband Günzburg. Abgestimmt wurde per Herzkärtchen, das in eine der beiden dafür vorgesehenen Säulen geworfen werden konnte. Für den Spendenpartner mit den meisten Stimmen gab es 600 Euro, für den anderen 400 Euro. Bei einem Gleichstand erhielten beide Organisationen 500 Euro.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die meisten Stimmen erhalten haben und somit die 600 Euro dem Projekt „Schülerpaten“ des Freiwilligenzentrums STELLWERK zugutekommen“, so Inge Schmidt, Leiterin des Freiwilligenzentrums STELLWERK. 
Deutschlandweit beteiligten sich rund vier Millionen Kunden in den mehr als 1950 dm-Märkten. Bei dieser Aktion wurden insgesamt mehr als 1,9 Millionen Euro an rund 3800 Organisationen und Vereine ausgereicht.

Strahlende Gesichter gab es zum Abschluss der Aktion „HelferHerzen“ im dm-Markt in Günzburg.

Das Freiwilligenzentrum STELLWERK war Gewinner der Aktion „Herz zeigen!“.

Von links: Inge Schmidt, Leiterin Freiwilligenzentrum STELLWERK, Alexander von Zabern, Schülerpate,Jana Focke, stellvertretende Filialleiterin dm-Drogeriemarkt Günzburg, Heidrun Abel, Jugendsozialarbeiterinvon pro-Arbeit.

Foto: Maria Granz, Freiwilligenzentrum STELLWERK

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Diakonie Herberge am Heiligen Abend

Das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. lädt Menschen aus dem Raum Neu-Ulm/Ulm, die am „Heiligen Abend“ einsam sind, von Armut betroffen oder unterwegs sind und einen warmen Ort suchen, herzlich zur „Diakonie Herberge“ ein. Diese findet am 24.12.2018 von 17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im „Barfüßer“, Paulstraße 4 in Neu-Ulm, statt.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten ein warmes Essen und alkoholfreie Getränke an. Der Abend wird durch kleine Programmpunkte, wie z.B. eine kurze Andacht mit Herrn Pfarrer Johannes Knöller oder gemeinsames Singen verschönert. Wer möchte, findet Gesprächspartner, kann zuhören und einen gemütlichen Abend verbringen. Keiner, der diesen Abend friedvoll und besinnlich verbringen möchte, wird an dieser „Herbergstüre“ abgewiesen. Auch Kinder sind herzlich willkommen - diese können während des Abends in der Kinderecke betreut werden.

Am Ende der Herberge erhält jeder Gast eine mit allerlei nützlichen Dingen gefüllte Weihnachtstüte. Es werden in diesem Jahr 330 Erwachsenen-, 30 Kinder- und 40 Jugendlichentüten gepackt.

Es ist sehr besonders, dass viele der Ehrenamtlichen und Sponsoren seit 16 Jahren die Herberge unterstützen, sagt Heike Bayer von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit. Dafür sind wir sehr dankbar. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung der Herberge nicht möglich, so Bayer.

Die Diakonie Herberge wird durch zahlreiche Sachspenden von Firmen und Privatpersonen getragen. Hierfür bedankt sich das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sehr.

Sie würden auch gerne unsere Herberge unterstützen?

Spendenkonto:
Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.
Evangelische Bank eG
IBAN DE68 5206 0410 0202 2002 28
BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Herberge

Kontakt: Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit
Heike Bayer
Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731/70478-20; eMail: kasa@diakonie-neu-ulm.de

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Neues aus der Tagesstätte für seelische Gesundheit

Neu-Ulm

Projekte in der Tagesstätte:

Im Oktober startete die Tagesstätte mit Projekten, die mittwochs nachmittags stattfinden. Jedes Projekt ist begrenzt auf einen Monat mit einer verbindlichen Teilnahme für die interessierten Besucher.

Projekt Smartphone Lautsprecher:
Als Projekt des Hausmeister Service bot die Tagesstätte im Oktober den Bau einer Lautsprecherbox aus Holz für Smartphones an. Der Besuch einer Schreinerei rundete das Projekt ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert und konnten ihre eigens gefertigte Lautsprecherbox mit nach Hause nehmen.

Projekt Nähen von Babykleidung:
Das spezielle Nähprojekt schloss sich an den Mittwochnachmittagen im November an. Die Teilnehmer fertigten süße kleine Pumphöschen für Babys und konnten mit Recht stolz auf ihre Kleidungsstücke sein.

Verkauf auf Märkten der Eigenprodukte und GEPA Produkte der Tagesstätte und des Wohnverbundes:
Start war Sonntag, der 30.09.18, auf dem Regionalmarkt in Nersingen. Am Wochenende: 13.11. und 14.11.18 fand die Apfel-Pilz-Ausstellung im Autohaus Wuchenauer statt. Dort wurden zu dem Frühlingsrollen angeboten. Am 24.11.18 waren wir mit einem Stand auf dem Markt der kleinen Dinge in Ulm vertreten. Der Abschluss der Herbst- und Weihnachtsmärkte war am 1.12.18 in Gerlenhofen.
Der Verkauf unserer Eigen- und GEPA Produkten im Marktkaffee jeden Samstag, wird auch über die Weihnachtszeit geöffnet bleiben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Advents- und Weihnachtszeit in der Tagesstätte Neu-Ulm
Im Dezember finden viele Aktionen und Ausflüge zur Einstimmung in die Weihnachtszeit statt. Es werden Adventskränze gebunden, Plätzchen und Stollen gebacken und natürlich verschiedene Weihnachtsmärkte besucht. In der Tagesstätte findet, wie jedes Jahr, eine Weihnachtsfeier mit Gesang, Nikolausbesuch und gemütlichem Beisammensein mit den Besuchern statt. Die Tagesstätte hat bis auf die Feiertage auch in der Weihnachtszeit und ersten Januarwoche geöffnet. Die Öffnungszeiten sind allerdings von Mittwoch 27.12.2018 bis 4.01.2019 auf 8 Uhr bis 14 Uhr verkürzt. Am Heiligen Abend und Silvester wird den Besuchern zusätzlich ein Brunch in der Tagesstätte angeboten.

Das Team der Tagesstätte und die Besucher wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

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Konfirmandenrallye zur Herbstsammlung der Diakonie Neu-Ulm

Im Rahmen der Herbstsammlung der Diakonie in Bayern veranstalteten die Evang. Kirchengemeinden Petrus und Erlöser und das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. am Samstag, 20.10.2018 eine Konfirmandenrallye. Rund 50 Konfirmanden erprobten praktisch in einer besonderen Art des Konfirmandenunterrichts verschiedene Arbeitsfelder der Diakonie.

Die Rallye beinhaltete verschiedene Stationen: Bei der Sucht- und Drogenberatung erlebten die Konfirmandinnen und Konfirmanden die unmittelbare Wirkung von Alkohol, indem sie mit Rauschbrillen einen Parcours bewältigten. In der „Diakonie in der Gartenstraße“ im Arbeits- und Beschäftigungsprojekt für psychisch kranke Menschen konnten die Konfirmanden eigene Filzarbeiten herstellen und ihr Produkt mit den zum Verkauf angebotenen Waren vergleichen. Die Flüchtlings- und Integrationsberatung bot gemeinsam mit der Ambulanten Jugendhilfe einen „Interkulturellen Kicker Contest“ an. Mit Flüchtlingen aus der Region gab es einen Wettbewerb und ein Kennenlernen bei einem Kickerturnier. Passend zum Thema der Herbstsammlung „Und plötzlich stand ich auf der Straße … - Jeder Mensch braucht eine Wohnung“ bot die Soziale Beratung – Nuißlheim mit einer ehemals von Wohnungslosigkeit betroffenen Person ein Gespräch an. Eine weitere Station bildete die Straßensammlung. Die Konfirmanden wurden nach einer Einführung beauftragt in der Innenstadt mit Sammelbüchsen für die Arbeitsbereiche der Wohnungslosenhilfe Spenden zu erbitten.

Die Kirchengemeinden organisierten das Rahmenprogramm des Tages, den gemeinsamen Auftakt, ein Mittagsvesper und den Abschluss. Jede Konfirmandengruppe wurde durch ehrenamtliche Helfer der Kirchengemeinden begleitet. Das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. und die Evang. Kirchengemeinden Petrus und Erlöser bedanken sich sehr bei allen haupt- und ehrenamtlich Mitwirkenden.

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Am 04. Dezember hat die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) mit einem Festakt die Räume in der Friedenstraße 7, Neu-Ulm offiziell eröffnet.

Die EUTB berät Menschen mit Behinderungen oder mit einer drohenden Behinderung und  Menschen mit psychischen Erkrankungen zu allen Fragen der Teilhabemöglichkeiten. Die Selbstbestimmung der ratsuchenden Personen ist den Mitarbeitenden ein besonderes Anliegen. Dabei ist ein Schwerpunkt die Beratung von Betroffenen für Betroffene, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. 
Auch Angehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Institutionen und Vereinen können die Beratungsstelle aufsuchen.

Bei der Eröffnung lobte Bundestagsabgeordneter Georg Nüßlein (CSU) die Arbeit der beiden Träger, der Diakonie Neu-Ulm und des Dominikus-Ringeisen-Werkes Ursberg, mit denen die Diakonie bei der EUTB eine Kooperation eingegangen ist. Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung solle eine für die Betroffenen kostenlose Wegweiser-Funktion erfüllen – neben den gesetzlichen Beratungspflichten der Rehabilitationsträger, sie ergänze diese. Die Unabhängigkeit der Beratung diene dem Wohl der Leistungsempfänger. Die neue Beratungsstelle in Neu-Ulm ist zentral gelegen und unproblematisch zu erreichen, lobte Nüßlein.

Offene Sprechstunden sind am Mittwoch und Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr sowie am Donnerstag von 13.00 – 16.00 Uhr. Gerne können Sie auch einen Termin vereinbaren.

Die EUTB ist erreichbar unter Telefon 0731/40 31 03 92 oder Mobil 0176 / 45 56 40 00 sowie per Mail an s.maeckle@eutb-nu-gz.de. Auf der Home-page der EUTB (www.eutb-nu-gz.de) finden sich auch Informationen in einfacher Sprache.

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Das Kochbuch „Reing’schmeckt“ gewinnt Integrationspreis des Landkreises Günzburg

Am Donnerstag, den 29. 11. 2018 wurde zum zweiten Mal der Integrationspreis des Landkreises Günzburg verliehen.
Das Diakonische Werk Neu-Ulm freut sich darüber, dass in diesem Jahr die Flüchtlings- und Integrationsberatung mit ihrem internationalen Kochbuch „Reing`schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“ ausgezeichnet wurde. Das Kochbuch enthält Rezepte unterschiedlicher Länder, sowie Informationen zu Herkunftsländern. Bei gemeinsamen Kochabenden mit Flüchtlingen und Ehrenamtlichen, wurden von den Mitarbeiterinnen Rezepte gesammelt und aufgeschrieben.
Dieses Buch entstand im Rahmen eines Projektes, das über das Programm „500 Landinitiativen“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Jahr 2017 gefördert wurde. Die erste Ausgabe war schnell vergriffen, bereits Anfang 2018 wurde eine zweite Auflage gedruckt. Das Buch wird bei verschiedenen Dienststellen der Diakonie verkauft, ebenso über die Internetshops der Diakonie Deutschland und des Diakonischen Werks Bayern vertrieben. Es kostet 8,50 EUR.
Der Integrationspreis wurde in diesem Jahr an zwei Preisträger vergeben. Ausgezeichnet wurde auch der deutsch-türkische Freundschaftsverein „Mozaik“.
Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für all die Arbeit, die in diesem Projekt steckt. Die beteiligten Mitarbeiterinnen der Diakonie bedanken sich recht herzlich dafür und gleichzeitig auch bei allen ehrenamtlichen Helfern und Köchen, die an der Entstehung des Kochbuches beteiligt waren.

Bild vom Landratsamt Günzburg-Carina Gessel

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Schwäbischer Integrationspreis

Dieses Jahr wurde das Familienzentrum mit dem schwäbischen Integrationspreis von der Regierung von Schwaben für das Projekt „Plaudern mit dem Nähkästchen“ ausgezeichnet.  Das Projekt „Plaudern mit dem Nähkästchen“ wurde bereits 2010 ins Leben gerufen und soll Kinder und Erwachsene dazu befähigen, kaputte Kleidung zu reparieren, Hosen selbst zu kürzen oder alte Kleidung zu modernisieren und somit den Gang zur teuren Änderungsschneiderei oder ins Kaufhaus zu umgehen. Zudem kommen hier Menschen verschiedener Nationalitäten und sehr individueller Biographien in Kontakt und mit der Zeit entstand unter den Teilnehmern ein echtes „Wir-Gefühl“. Seit mehreren Jahren engagieren sich mehrere Teilnehmerinnen ehrenamtlich im nahegelegenen Seniorenzentrum Albertinum. Unter dem Titel „Nähtreff mobil“ ziehen die Teilnehmerinnen zweimal im Jahr mit Nähmaschinen, Nadel und Faden ins Seniorenzentrum und bieten den Senioren kostenlos ihre Nähdienste an. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.familienzentrum-neu-ulm.de

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Zeitungsartikel aus der “Augsburger Allgemeine” von  Dagmar Hub

Neue Beratungsstelle in Neu-Ulm bietet Unterstützung für Behinderte

Sind Ansprechpartner in der neuen Beratungsstelle für Behinderte in Neu-Ulm: (von links) Marei Richter, Jürgen Freitag und Stefanie Mäckle.

Bild: Dagmar Hub

In Neu-Ulm hat eine Teilhabe-Beratung für die Landkreise Neu-Ulm und Günzburg eröffnet. Weitere Außenstellen sind schon in Planung.

Beratungsstellen, die Menschen mit Behinderungen zur Seite stehen, damit sie am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können, sind im Sozialgesetzbuch verankert, und seit Januar 2018 entstehen nach dem Bundesteilhabegesetz solche Beratungsstellen bundesweit. Seit September wurde in der Neu-Ulmer Friedenstraße 7 die sogenannte EUTB aufgebaut, eine neue Beratungsstelle der Ergänzende Unabhängige Teilhabe-Beratung der Landkreise Neu-Ulm und Günzburg. Am Dienstagnachmittag wurde sie eröffnet. Weitere Außenstellen in Krumbach und Illertissen sind in Planung, vermutlich auch in Weißenhorn.

Die EUTB will Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, Menschen mit psychischen Erkrankungen, aber auch deren Angehörige sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Institutionen und Vereinen unterstützen – ganz besonders auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Hilfestellung gibt es beispielsweise beim Ausfüllen von Anträgen.

Die häufigsten Themen, die in den Räumen der EUTB gestellt werden, drehen sich um die Themenfelder Arbeit und Wohnen, wie Heilpädagogin Stefanie Mäckle erklärte, die ganz in der neuen Neu-Ulmer Beratungsstelle tätig sein wird.

Ihre Kollegin Marei Richter, die Pädagogik studierte, aber seit längerer Zeit bereits in der Behindertenarbeit tätig ist, wird montags im Günzburger Ableger der EUTB beraten, an den anderen Wochentagen ist sie in Neu-Ulm. Zudem arbeitet im Büro in der Friedenstraße aktuell Jürgen Freitag als Praktikant: Er durchläuft gerade eine Ausbildung zum Genesungsbegleiter.
Ergänzende Unabhängige Teilhabe-Beratung in Neu-Ulm hat eröffnet

Bei der Eröffnung lobte Bundestagsabgeordneter Georg Nüßlein (CSU) die Arbeit der beiden Träger, des Dominikus-Ringeisen-Werkes Ursberg und der Diakonie Neu-Ulm. Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung solle eine für die Betroffenen kostenlose Wegweiser-Funktion erfüllen – neben den gesetzlichen Beratungspflichten der Rehabilitationsträger, sie ergänze diese. Wichtig, so Nüßlein, sei auch das „Peer Counseling“ – die Beratung durch Betroffene, seien sie nun selbst behinderte Menschen, die gute Kenntnisse über das System haben, oder deren Angehörige. Die Unabhängigkeit der Beratung diene dem Wohl der Leistungsempfänger. Die neue Beratungsstelle in Neu-Ulm ist zentral gelegen und unproblematisch zu erreichen, lobte Nüßlein.

Die offenen Sprechzeiten des Büros ermöglichen es, einfach in den Büroräumen vorbeizukommen; für längere Gespräche allerdings sollten Termine vereinbart werden, erklärte Mitarbeiterin Mäckle. Beratung könne bereits im Vorfeld der Beantragung von Leistungen beginnen. Die EUTB zeige verschiedene Möglichkeiten und Unterstützungsformen in der Region an. Rechtliche Beratung für Widerspruchs- und Klageverfahren gibt es allerdings nicht.

Die EUTB ist erreichbar unter Telefon 0731/40310391 und 0731/40310392 oder per Mail an info@eutb-nu-gz.de. Auf der Home-page der EUTB (www.eutb-nu-gz.de) finden sich auch Informationen in einfacher Sprache.

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